FPÖ-Angerer/Ofner zu Windkraftzonierung: „Keine weiteren Windräder auf Bergen und Almen!“

Kärnten -

Als „riesigen Erfolg für Kärnten und die Kärntner Bevölkerung“ bezeichnete der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer den gestern einstimmigen Landtagsbeschluss für eine strenge Windkraft-Zonierung in Kärnten.

FPÖ-Chef Erwin Angerer wertet den Landtagsbeschluss zur strikten Windkraft-Zonierung als großen Erfolg für Kärnten und die Bevölkerung

Natur gefährdet

Angerer kritisierte das vor fast zwei Jahren von SPÖ und ÖVP vorgelegte Energiewendegesetz als ein Gesetz, das aus seiner Sicht Natur und Heimat gefährdet hätte. Nach seiner Darstellung hätte das Gesetz ganz Kärnten zur Windkraftzone gemacht und einem massiven Ausbau von Windrädern Tür und Tor geöffnet. Die rot-schwarze Landesregierung habe damit versucht, Berge und Almen den Interessen von Energiekonzernen zu überlassen und hunderte neue Windräder zu errichten. Durch die von der FPÖ initiierte Volksbefragung sei dies jedoch verhindert worden, da sich die Bevölkerung gegen weitere Windräder auf Kärntens Bergen und Almen ausgesprochen habe.

Schutz der Heimat

Klubobmann-Stellvertreter Josef Ofner erklärte, dass SPÖ und ÖVP vor der Volksbefragung versucht hätten, ihre Windkraftpläne über die Bevölkerung hinwegzusetzen. Das Energiewendegesetz hätte nach seiner Darstellung ganz Kärnten für Projekte der Windkraft-Lobby geöffnet. Ofner hob zudem den Einsatz von Alpenverein, Naturschutzbeirat und Bürgerinitiativen hervor, die zur Verhinderung des Ausbaus beigetragen hätten. Sowohl Angerer als auch Ofnerbetonten, dass der heutige Landtagsbeschluss den Willen der Bevölkerung respektiere und dass es mit der FPÖ in Zukunft keinen Ausverkauf der Heimat und keine weiteren Windräder in Kärnten geben werde. Alle Pläne, die Windkraft-Zonierung auszudehnen, würden damit klar abgelehnt, wobei die FPÖ auf den Schutz der Kärntner Natur und den Willen der Bevölkerung achten wolle.