Vorstellung des neuen Bürgermeisters der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen

Kötschach-Mauthen -

Mag. (FH) Josef Zoppoth, geboren am 21. November 1977 in Lienz, ist verlobt, Vater einer Tochter (bald ein Jahr alt), in Mauthen aufgewachsen, wohnt in Laas und ist neuer Bürgermeister von Kötschach-Mauthen.

Aufgewachsen ist Josef Zoppoth in Mauthen als eines von sechs Geschwistern, Mutter Hausfrau, Vater Schneidermeister, Arbeiter bei der Fa. Hasslacher und Nebenerwerbslandwirt.

Politische Laufbahn

Politisch ist der neue Bürgermeister kein unbeschriebenes Blatt, seit 2003 ist er in der Gemeindepolitik tätig. Als Gemeinderat, 1. und 2. Vizebürgermeister kennt er die Gepflogenheiten seiner Heimatgemeinde. Am Magistrat Villach (Bürgermeisterbüro Manzenreiter, Gemeinderatsklub, Sportamt, Straßenrecht) sammelte er 2003 bis 2008 weitere Erfahrung. 2008 bis 2009 war er Bezirksgeschäftsführer der SPÖ Hermagor,  seit 2010 mit dem Gemeindeparteivorsitz und seit 2012 mit dem Bezirksparteivorsitz betraut, seit 2013 Mitglied im Landesparteivorstand und von 2013 bis 2018 war er Landtagsabgeordneter. Seit 2009 Rechtsberater der AK Kärnten in der Bezirksstelle Villach/Hermagor, seit 2019 Bezirkstellenleiter-Stellvertreter.

Kulturell engagiert

Josef Zoppoth studierte Kommunales Management an der FH Kärnten. Er engagiert sich bei zahlreichen ortsansässigen Vereinen, ist seit fast 30 Jahren Mitglied der Trachtenkapelle Mauthen (davon vier Jahre als Obmann), über 30 Jahre Mitglied des ÖAV-Obergailtal Lesachtal, seit 17 Jahren Mitglied der Faschingsgilde Kötschach-Mauthen, seit über 10 Jahren Mitglied des Kulturvereins Mauthen und auch Mitglied in weiteren kulturellen und sozialen Vereinen auf Gemeindeebene. Daneben bleibt auch Zeit für Hobbies wie Musik, Sport, Reisen und Lesen.

Stellungnahme des neuen Bürgermeisters:

Mag. (FH) Josef Zoppoth:

„Da die Gemeindepolitik und vor allem das Amt des Bürgermeisters für alle Menschen da sein soll, ist Parteipolitik in den Hintergrund zu stellen. Die Interessen und die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger stehen im Zentrum des Handelns und dabei ist es egal, ob jemand rot, schwarz, türkis, blau oder grün ist. Daher werde ich meine Parteifunktionen zur Verfügung stellen, um mich mit ganzer Kraft diesem Amt zu widmen. Auch mit meinem Arbeitgeber wurde bereits eine Reduktion der Arbeitszeit vereinbart.

Ich spreche für viele in unserer Gemeinde und darüber hinaus, wenn ich Walter Hartlieb unseren großen Dank und die große Wertschätzung für seine Leistungen und seine Arbeit als längst dienender Bürgermeister der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen ausspreche. Es wird zu gegebener Zeit auch eine Feier und eine Anerkennung geben, die jetzt in Zeiten der Einschränkungen nicht im würdigen Rahmen stattfinden kann.

Das Amt des Bürgermeisters sehe ich als eine herausfordernde Funktion des Dienens für die Allgemeinheit, die ich mit großem Respekt annehme.

Als Bürgermeister werde ich meine Hände allen reichen und werde bei der Gemeindearbeit weiterhin auf Zusammenarbeit setzen. Wir stehen in Politik, Wirtschaft und Gemeinschaftsleben vor großen Herausforderungen und die werden wir nur mit Zusammenarbeit und Kreativität bewältigen können.“