Insolvenzverfahren gegen STARQI GmbH eröffnet

Hermagor - Heute, 15. März 2019, wurde beim Landesgericht Klagenfurt ein Konkursverfahren über das Vermögen der Firma STARQI GmbH in Hermagor, eröffnet. Dies gab der AKV EUROPA heute Vormittag in einer Presseaussendung bekannt. Die Verbindlichkeiten betragen 527.500 Euro. Von der Insolvenz sind rund 54 Gläubiger betroffen.


Unternehmensgegenstand ist die Entwicklung und der Vertrieb von Gesundheitsprodukten wie zB. Nahrungsergänzungsmittel, Schwingungsessenzen und Infrarotmessgeräten zum Messen von Meridianen, welche als „Starqi-Pen“ bezeichnet wurden. Die Schuldnerin versuchte für diesen „Starqi-Pen“ in Österreich, Schweiz, Deutschland und im asiatischen Raum Vertriebspartner zu finden. Das Unternehmen ist mittlerweile geschlossen und es ist nur mehr der geschäftsführende Gesellschafter beschäftigt.

Insolvenzursachen

Als Ursachen der Insolvenz wird angeführt, dass die Personalkosten für Techniker für die Entwicklung und für den Vertriebsaufbau hohe Kosten verursacht haben. Trotz Personalreduktion im vergangenen Jahr und Reduktion der Vertriebskosten konnten die Anfangsverluste nicht gänzlich wettgemacht werden. Schließlich hat im Jahr 2019 ein Dienstnehmer zur Zahl 41 Se 36 /19w einen Insolvenzantrag mangels Bezahlung seines Entgeltes beim Landesgericht Klagenfurt gestellt und auch ein Gesellschafter hat sein gewährtes Darlehen fällig gestellt, was zur heutigen Insolvenzeröffnung führte.

54 Gläubiger betroffen

Von der Insolvenz sind rund 54 Gläubiger betroffen. Die Passiva entfallen hauptsächlich auf private Darlehensgeber und Lieferanten und betragen 527.500 Euro. Banken sind von der Insolvenz kaum betroffen. Aktiva gibt es lediglich im Umfang von 14.335 Euro, was eine zu beziffernde Überschuldung von 513.165 Euro ausmacht. Derzeit ist noch nicht bekannt, ob trotz Schließung des Unternehmens eine Sanierung der Gesellschaft mittels Sanierungsplan beabsichtigt ist.