Sommer 2025: Verregneter Juli, Hoffnung für den August
Der Juli 2025 brachte in Österreich ungewöhnlich kühles und nasses Wetter, was vielerorts die Campingnachfrage dämpfte. Viele Urlauber:innen zogen daher einen Ausweichurlaub in südliche Länder wie Italien oder Kroatien vor. Der August präsentierte sich jedoch deutlich freundlicher und schuf bessere Voraussetzungen für Camping im Inland. Trotz des verregneten Julis bleibt die Stimmung im heimischen Tourismus positiv: Schon zur Halbzeit der Sommersaison 2025 wurde ein Nächtigungsrekord verzeichnet. Dies deutet darauf hin, dass die Sommersaison insgesamt ein zufriedenstellendes Ergebnis liefern wird.
Kärnten auf Platz zwei: Camping am See als Sommermagnet
Die Beliebtheit von Campingplätzen variiert je nach Bundesland deutlich. Tirol führt die Statistik mit 906.399 Nächtigungen an, gefolgt von Kärnten mit 666.133 und Salzburg mit 322.955 Übernachtungen. Die Steiermark verzeichnete 301.873 Nächtigungen, das Burgenland 291.089, Oberösterreich 200.993, Vorarlberg 170.240, Niederösterreich 114.848 und Wien 45.492. „Camping ist schon lange nicht mehr nur eine Sommer-Urlaubsform“, erklärt Mehlmauer. „In Tirol werden besonders in den Wintermonaten Jänner und Februar sowie während der Skisaison bis März die meisten Übernachtungen gezählt. Kärnten punktet dagegen in den wärmeren Monaten mit Camping am See.“ Diese Zahlen zeigen, dass das Campen in Österreich nicht nur wetterabhängig ist, sondern sich zu einem ganzjährigen Freizeitangebot entwickelt hat.