Dieter Miklautsch bringt viel Erfahrung aus Bauentwicklung und Baumanagement im Hochbau mit und profitiert von zahlreichen Fortbildungen. Vor 13 Jahren wagte der gelernte Zimmerer den Schritt in die Selbstständigkeit und entwickelte die MHB Miklautsch Holzbau kontinuierlich weiter. Heute beschäftigt er zehn MitarbeiterInnen und vor rund zwei Jahren entstand die Idee, einen eigenen Standort in der Gewerbezone Süd-West zu errichten. Die Umsetzung ist inzwischen weit fortgeschritten: Die 250m2 große und neun Meter hohe Halle steht bereits und soll spätestens im Frühjahr ihren Betrieb aufnehmen.
Holzbau mit Weitblick
Gebaut wurde natürlich in Holzbauweise. Modernste Ausstattung trifft dabei auf traditionelles Zimmererhandwerk – eine Kombination, die auch für die künftige Entwicklung des Unternehmens entscheidend sein soll.
Erfolgsfaktor Mitarbeiter
Dabei ist Dieter Miklautsch bewusst, dass vieles ohne sein über Jahre gewachsenes, eingespieltes Team nicht möglich wäre. Umso mehr schätzt er den Einsatz und die Arbeit jedes einzelnen Mitarbeiters.
Modernste Technik trifft Handwerk
Herzstück des neuen Betriebs ist die großzügige Produktionshalle. Modernste Holzbearbeitungsmaschinen ermöglichen die präzise Bearbeitung und Vorfertigung von Dach-, Wand- und Deckenelementen. Ein Hallenkran unterstützt beim Heben und Bewegen großer Holzfertigteile. Auch eine leistungsfähige Absauganlage, große Tore sowie Stapler- und Verladebereiche gehören zur Ausstattung. Die neun Meter hohe Halle bietet ausreichend Platz, um auch großformatige Bauteile zu fertigen und zu bewegen. Lichtbänder und Fenster sorgen für eine helle Arbeitsatmosphäre. Neben der Produktion verfügt der neue Standort über ein großzügiges Büro für Besprechungen, Mitarbeiterräume mit Teeküche und Sanitäranlagen.
Viel Platz für die Zukunft
Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Areal ist noch ausreichend Entwicklungspotenzial vorhanden. Derzeit stehen bereits drei Lagergebäude mit 44 x 4 Metern, 44 x 6 Metern und 25 x 7 Metern zur Verfügung. Sie dienen als Holz- und Materiallager für Konstruktionsholz, Platten und weitere Bauteile.

Vom Zahnstocher bis zum Kirchturm
Die MHB Miklautsch GmbH bekommt übrigens viele Aufträge im Sakralbau- und Denkmalschutzbereich und deckt auch sonst ein breites Leistungsspektrum ab – von der Planung über die Bauleitung bis zur Ausführung. Entwurfs-, Einreich- und Ausführungspläne sowie 3D-Visualisierungen schaffen bereits vor Baubeginn Klarheit. In der Bauleitung koordiniert das Unternehmen die Gewerke und begleitet die Umsetzung bis zur Schlüsselübergabe.
Traditionelles Handwerk bleibt wichtig
Trotz modernster Technik bleibt für Dieter Miklautsch das klassische Zimmererhandwerk ein wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit. Bei der Ausführung setzt MHB auf sorgfältige handwerkliche Arbeit, präzise Verbindungen und ein tiefes Verständnis für den Baustoff Holz. „Wir wollen moderne Möglichkeiten mit dem verbinden, was den Holzbau seit jeher ausmacht: solides Handwerk, Qualität und Liebe zum Detail.“ – dieser Gedanke prägt den neuen Standort.

Viele regionale Partner
Beim Bau des neuen Betriebsstandortes waren zahlreiche heimische Unternehmen beteiligt, mit deren Arbeit sich Dieter Miklautsch äußerst zufrieden zeigt. dieDachmacherei GmbH, Kirchbach, übernahm Spenglerarbeiten und Dachentwässerung. Halvax Paneelsysteme GmbH lieferte die Dachpaneele. Für Erdbau, Planierung, Transporte und die Außengestaltung zeichnete die ETZ Ziemons GmbH, Bad Bleiberg, verantwortlich. Vom Sägewerk Bartolot, St. Stefan, kam das Kantholz für Halle und Garage, Holz Thurner, Kötschach, lieferte das Holz für Holzkonstruktion und Fassade. Die Unterlass Gas / Sanitär / Heizung / Alternativ GmbH führte sämtliche Installationen aus.

Ein Standort mit Perspektive
Privat lebt Dieter Miklautsch (54) mit seiner Frau Andrea in Semering bei Nötsch i. G.. Sohn Leo wohnt in Draschitz, Tochter Zita in Nötsch. Er hat Maschinenbau, sie Bauingenieurwesen studiert. Mit dem neuen Standort in der Gewerbezone Süd-West schlägt Miklautsch nun auch unternehmerisch ein neues Kapitel auf. Die großzügige Fläche und die moderne Infrastruktur bieten dafür jede Menge Raum – und vor allem viel Platz für die Zukunft des Holzbaus.












































