Vorteile für Haushalte und Betriebe
Ein großer Vorteil von Elektroautos ist, dass Haushalte und Unternehmen mit einer Photovoltaikanlage den Strom für ihr Auto selbst erzeugen können. Dadurch lassen sich Spritkosten sparen, und Haushalte sowie Betriebe machen sich unabhängiger von teuren Erdölimporten, die Österreich jährlich mehrere Milliarden Euro kosten. VCÖ-Experte Michael Schwendinger hebt hervor, dass Elektroautos im Schnitt zwei Drittel weniger Energie verbrauchen als Verbrenner, beim Fahren keine schädlichen Abgase ausstoßen und im Ortsgebiet deutlich leiser unterwegs sind. Besonders bei den vielen kurzen innerörtlichen Fahrten in Kärnten ist das ein klarer Vorteil sowohl für die Umwelt als auch für die Lebensqualität.
Herausforderung: Fahrzeuggrößen und EU-Regelungen
Trotz des positiven Trends weist der VCÖ darauf hin, dass manche Hersteller weiterhin zu große, schwere oder übermotorisierte Fahrzeuge auf den Markt bringen. Um die Energiewende im Verkehr voranzutreiben, seien daher Vorgaben und Anreize auf EU-Ebene notwendig, die sparsamere und effizientere Modelle fördern. Denn bei neun von zehn Autofahrten sitzt nur eine Person im Auto – hier könnten kleinere und sparsamere Elektroautos den größten Nutzen bringen.
Firmenwagen als Hebel für mehr E-Mobilität
Ein weiterer wichtiger Faktor für den Ausbau der Elektromobilität sind Firmenwagen, wie der VCÖ erwähnt. Rund zwei Drittel aller Neuwagen in Österreich werden auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen, bei Diesel-Pkw sind es sogar fast 80 Prozent. Der VCÖ betont, dass eine stärkere Nutzung von Elektroautos in Unternehmen langfristig auch mehr gebrauchte E-Pkw auf dem Markt für private Haushalte bringt. Deshalb fordert der VCÖ, die Firmenwagenbesteuerung rasch zu reformieren, sodass Verbrenner-Firmenwagen steuerlich nicht mehr bevorzugt werden.









































