Gegenseitiges Lernen und Fördern von Nachwuchskräften

Hermagor / Nordrhein-Westfalen (D) -

Die langjährige Partnerschaft zwischen dem Bezirk Hermagor und dem Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen ermöglicht es Auszubildenden aus beiden Regionen, wertvolle Einblicke in andere Verwaltungsstrukturen und Ausbildungssysteme zu erhalten.

Lehrlinge aus Hermagor hospitieren in der Kreisverwaltung: Theresa Martl und Alida Maria Rupnig (beide mit Taschen) gemeinsam mit Canan Höpker und Laura Stegemeier (Anwärterinnen beim Kreis – hinten links) sowie Ausbildungsleiter Michael Schönfelder (hinten Mitte), Landrat Ali Doğan (Mitte) und Daniel Schollmeyer (Leiter des Personalamts – hinten rechts)

Bereits im Juli konnten zwei Auszubildende aus dem Mühlenkreis aus Deutschland zwei Wochen bei der Bezirkshauptmannschaft Hermagor sowie der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See hospitieren und jetzt nahmen Theresa Martl und Alida Maria Rupnig, zwei Lehrlinge der Bezirksmannschaft Hermagor, im Rahmen eines Praktikums an diesem Austausch teil.

Einblicke

Die Lehrlinge erhielten Einblicke in verschiedene Bereiche der dortigen Kreisverwaltung. So lernten sie die Arbeit des Jugendamtes kennen, konnten Beratungsgespräche im Jobcenter Espelkamp begleiten und im Straßenverkehrsamt den Prozess der An- und Abmeldung von Fahrzeugen mitverfolgen. Letzteres stieß auf großes Interesse, da die Organisation der Fahrzeugzulassung in Österreich deutlich anders geregelt ist. Insgesamt zeigten sich teils erhebliche Unterschiede in den Aufgabenbereichen.

Offenes, respektvolles Miteinander

BH Dr. Heinz Pansi und Landrat Ali Doğan unterstützen den Austausch unter den Auszubildenden und heben hervor: „Solche Begegnungen fördern nicht nur ein besseres Verständnis für die Arbeitsweise und Personalkultur innerhalb der Verwaltung, sondern ermöglichen auch persönliche Kontakte und zwischenmenschliche Verbindungen. Diese sind eine wertvolle Grundlage für ein offenes und respektvolles Miteinander. Trotz unterschiedlicher Vorgaben und Herangehensweisen gibt es viele verbindende Elemente – und genau an diesen Gemeinsamkeiten möchten wir weiterarbeiten.“