Best-Practice-Beispiele als Vorbild
„Die ausgezeichneten Betriebe sind nicht nur attraktive Arbeitgeber, sie sind Vorbilder für den Wirtschaftsstandort Kärnten“, sagt Astrid Legner, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW). „Wer heute die besten Talente gewinnen und halten will, muss auf Vereinbarkeit setzen.“ Die Siegerbetriebe sind zudem für den Staatspreis „Familie & Beruf“ 2026 nominiert. Eine sechsköpfige Jury wählte die Gewinner aus: „Jeder nominierte Betrieb lebt Familienfreundlichkeit mit Herz und Engagement“, betont FiW-Landesgeschäftsführerin Tanja Telesklav. Jeder Landessieger erhielt eine einzigartige Trophäe aus Treibholz und Glas, symbolisch für die Zufriedenheit, die Vereinbarkeit im Betrieb schafft.
Die vier Landessieger im Überblick
smarter software – Mittelunternehmen
Das Klagenfurter Softwareunternehmen überzeugt mit Kinderbetreuungszuschuss, Papamonat, eigenem Kinderraum, flachen Hierarchien und flexiblen Gleitzeitmodellen. Gründer Stefan Wagner erklärt: „Wer die besten Talente gewinnen will, muss auf allen Ebenen in Qualität investieren.“ Aktuell beschäftigt das Unternehmen 24 Mitarbeiter:innen, die Bürofläche soll bald verdoppelt werden.
wuapaa – Kleinunternehmen
Die Klagenfurter Werbeagentur setzt auf individuelle Arbeitszeitmodelle, Karenzregelungen und Wiedereinstieg. „Familie ist ein wichtiger Teil unserer Personalpolitik“, sagt Matija Kampuš. Gutscheine, Weiterbildung und betriebliche Pensionskassen unterstützen das Team von 14 Mitarbeiter:innen zusätzlich.

autArK – Non-Profit-Organisation
Autark fördert Frauen, bietet familienorientierte Arbeitszeiten, Weiterbildung und Gesundheitsprogramme. Geschäftsführer Andreas Jesse: „Ein familienfreundliches Arbeitsumfeld stärkt Motivation und Bindung.“ Mit 33 Standorten in Kärnten werden systematisch Maßnahmen zur Vereinbarkeit umgesetzt.
Hilfswerk Kärnten – Non-Profit-Organisation
Mit 150 Arbeitszeitmodellen, Kinderbetreuung in Ferien und an Fenstertagen sowie einer eigenen Akademie für Weiterbildung schafft das Hilfswerk maximale Flexibilität für über 1.000 Beschäftigte. Präsidentin Elisabeth Scheucher-Pichler betont: „Wir leisten seit Jahrzehnten Pionierarbeit in Sachen Familienfreundlichkeit.“










































