
Berufe praktisch erleben – gemeinsam mit den Profis
Wie vielseitig die Berufswelt ist, zeigte sich an den zahlreichen Mitmachstationen. Dabei begegneten die Jugendlichen den Verantwortlichen regionaler Unternehmen direkt und konnten gemeinsam mit ihnen typische Tätigkeiten aus dem Berufsalltag ausprobieren. So wurde etwa unter Anleitung eines Geschäftsführers Holz bearbeitet, während die Gesellschafterin eines Heizungs- und Sanitärbetriebs Einblicke in ihr Handwerk gab. Auch das Biegen von Rohren stand auf dem Programm – gemeinsam mit einem Unternehmer, den manche Jugendliche bisher vor allem von seinem Gesicht auf einer Plakatwand kannten. Kulinarisch wurde es mit dem namhaften Küchenchef Manuel Ressi, mit dem die Jugendlichen eine Speise zubereiteten und anrichteten. Konditormeister Erich Semmelrock zeigte ihnen wiederum, wie sich aus Marzipan kreative Formen gestalten lassen.

Lehrlinge als Botschafter ihrer Berufe
Nicht nur die Führungskräfte, sondern auch die Lehrlinge der Betriebe waren wichtige Ansprechpartner. Sie leiteten die Schülerinnen und Schüler bei berufstypischen Tätigkeiten an und vermittelten auf Augenhöhe, wie abwechslungsreich und spannend eine Lehre sein kann. Als Botschafterinnen und Botschafter ihrer jeweiligen Ausbildungsberufe gaben sie Einblicke in ihren Arbeitsalltag und informierten über die Ausbildung. Der direkte Austausch bot den Jugendlichen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mehr über die Erfahrungen jener zu erfahren, die selbst noch am Anfang ihres Berufslebens stehen.
Drei Betriebe erstmals mit dabei
Auch neue Aussteller bereicherten die diesjährige Auflage der Messe. Die Dachdeckerei Klaus Ladstätter, Loik Bau und das Falkensteiner Hotel & Spa Carinzia nahmen erstmals an „Lern was G’scheits!“ teil. Damit erhielten die Jugendlichen zusätzliche Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder und regionale Beschäftigungsmöglichkeiten.

Orientierung für den weiteren Bildungs- und Berufsweg
Neben den praktischen Stationen stand auch die individuelle Berufsorientierung im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie Beraterinnen und Beratern des AMS beziehungsweise des BerufsInfoZentrums (BIZ), von „Lehre statt Leere“ und der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) setzten sich die Jugendlichen mit ihren persönlichen Stärken, Interessen und Fähigkeiten auseinander. Zudem erhielten sie grundlegende Informationen rund um die Lehre. Auch der Bundesschulcluster Karnische Region beteiligte sich mit Workshops zu arbeitsbezogenen und berufsvorbereitenden Themen. Eingebunden waren dabei die Oberstufe des BRG Hermagor und die einjährige Wirtschaftsfachschule der HLW. Mit dabei waren die Mittelschulen Hermagor, Kötschach-Mauthen, Lesachtal, Arnoldstein und Nötsch sowie das BRG Hermagor.

Positive Rückmeldungen von Gemeinde, Schulen und Familien
Die Bedeutung der Veranstaltung für die Region unterstrich auch Bürgermeister DI Leopold Astner. Er begrüßte die Möglichkeit, jungen Menschen die beruflichen Chancen im Gailtal näherzubringen: „Super, dass diese Messe veranstaltet wird und die Jugend der Region darauf aufmerksam gemacht wird, welche Chancen im Gailtal für Arbeit und Berufsausbildung gegeben sind.“ Die Aussteller hätten sich mit viel Liebe zum Detail und großer Gründlichkeit ein passendes Programm für die Zielgruppe überlegt. Eine solche Messe zeige den Schülerinnen und Schülern, was in der Region alles möglich sei. Auch Sabine Liendl, Lehrerin an der Mittelschule Nötsch, hob den praktischen Zugang hervor: „Wir finden es so toll, dass die Schülerinnen und Schüler in so viele Bereiche hineinschnuppern können und dass sie auch wirklich selbst probieren können und nicht nur zuschauen.“ Sie bezeichnete die Veranstaltung als gelungen und gut organisiert und bedankte sich bei der Berufs- und Bildungsorientierung Kärnten für die Zusammenarbeit.

Diese Unternehmen waren vor Ort
BRG-Hermagor und Einjährige Wirtschaftsfachschule der HLW Hermagor









































