Kärntnerin erhält rückständiges Krankenentgelt
Bezirksstellenleiter Heimo Rinösl prüfte den Fall und stellte klar, dass die Frau bei einem Arbeitsunfall einen Anspruch auf Krankenentgeltfortzahlung für die Dauer von acht Wochen hat. „Ein Arbeitsunfall begründet einen klaren Anspruch auf Krankenentgeltfortzahlung. Eine Abmeldung hebt diesen Anspruch nicht auf. Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer sollten sich in solchen Fällen rasch an die AK wenden, damit finanzielle Nachteile vermieden werden.“ Nach der Intervention zahlte der Dienstgeber den ausstehenden Betrag von rund 3.660 Euro vollständig nach.

Gut zu wissen
Als Arbeitsunfälle gelten Unfälle
- am Arbeitsplatz, einschließlich Homeoffice,
- auf dem direkten Weg zur und von der Arbeit oder Ausbildungsstätte (inkl. Fahrgemeinschaften),
- auf Wegen zum Arzt, zum Mittagessen in der Nähe des Arbeitsplatzes sowie zur Kinderbetreuung,
- bei der Inanspruchnahme von Interessenvertretungen (z. B. AK, ÖGB),
- bei berufsbezogenen Kursen mit unmittelbarem Zusammenhang zur Tätigkeit.








































