Sozialhilfeverband setzt auf Ausbau der Pflege- und Wohninfrastruktur

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Hermagor -

Der Sozialhilfeverband Hermagor treibt die soziale Infrastruktur im Bezirk weiter voran und reagiert damit auf den steigenden Bedarf an Pflege- und Betreuungsplätzen.

Wichtige Weichenstellung - Vertragsunterzeichnung zum Verkauf des Essl-Gebäudes am 9. Dezember 2025

Die sieben Gemeinden des Bezirks bilden gemeinsam den Sozialhilfeverband, der organisatorisch an die Struktur einer Gemeinde angelehnt ist und als Geschäftsführer von Bezirkshauptmann Dr. Heinz Pansi geführt wird. Vorsitzende ist GRin Elisabeth Mosser.

Elisabeth Mosser, Obfrau des Sozialhilfeverbandes

Versorgungssicherheit im Pflegebereich

Die Betreuung älterer und pflegebedürftiger Menschen zählt zu den Kernaufgaben des Verbandes. Mit den bestehenden Einrichtungen in Grafendorf, Hermagor und St. Stefan wird der derzeitige Grundbedarf abgedeckt. Neben Heimplätzen koordiniert der Verband auch mobile Angebote, unterstützt bei Anträgen, finanziert Seniorenurlaubswochen und organisiert gemeindeübergreifend „Essen auf Rädern“.

Strategie: private Träger und regionale Projekte

Im Bezirk Hermagor wird seit Jahrzehnten auf Kooperationen mit privaten Anbietern gesetzt, anstatt selbst neue öffentliche Heime zu errichten. Dieser Ansatz wirkt sich positiv auf die Finanzlage aus und schafft Spielraum für weitere regionale Projekte.

Für das Pflegeheim Hermagor sind Umstrukturierungen in Planung

Neues Sozialprojekt im Stadtkern Hermagor

Ein sichtbares Ergebnis dieser Strategie ist der im Dezember erfolgte Kauf des ehemaligen Essl-Fabriksgebäudes im Stadtzentrum. Gemeinsam mit der Landeswohnbau Kärnten wurde damit ein wichtiger Schritt zur Stärkung der sozialen Infrastruktur gesetzt. Am Standort sollen nach einer Planungsphase leistbarer sozialer Wohnbau, Betreuungsangebote sowie eine Erweiterung der Pflegekapazitäten umgesetzt werden.
Für die Bezirksstadt ist das Projekt auch städtebaulich bedeutsam und wird als Beitrag zur Belebung des Stadtkerns gewertet.

Pflegeheim St. Stefan: Erweiterung geplant

Parallel dazu bereitet der Verband die Erweiterung des Pflegeheimes St. Stefan vor. Durch den Ankauf einer angrenzenden Fläche wird dort ein Sozialzentrum mit zusätzlichen Pflegeplätzen, Tagesbetreuung und neuen Wohnformen realisiert. Details zur Umsetzung werden demnächst veröffentlicht.

Langfristige Weichenstellung

Mit beiden Projekten reagiert der Sozialhilfeverband auf die demografische Entwicklung im Bezirk. Der steigende Bedarf an Pflege- und Betreuungsangeboten sowie an leistbarem Wohnen wird damit langfristig abgesichert.

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