Lockangebot und vermeintliche Trading-App
Im Anschluss erhielt der Mann einen Einladungslink zu einer Messenger-Chatgruppe, in der zunächst allgemeine Investmenttipps vermittelt wurden. Eine angebliche persönliche Betreuerin überzeugte ihn später, eine Trading-App auf seinem Smartphone zu installieren. Die App, die mittlerweile nicht mehr verfügbar ist, vermittelte durch vorgeblich von Künstlicher Intelligenz generierte Vorschläge erfolgreiche Investitionsmöglichkeiten.
Hohe Einzahlungen
Nachdem der Mann bei seiner ersten Einzahlung zunächst vermeintliche Gewinne angezeigt bekam, tätigte er weitere Investitionen. Insgesamt überwies er mehrere Zehntausend Euro in vier Tranchen auf drei Konten in Polen, Litauen und Ungarn. Als er schließlich eine Auszahlung vornehmen wollte, verlangte die Täterschaft zusätzliche Provisionsgebühren und angebliche Steuerzahlungen als Voraussetzung für die Auszahlung. Erst zu diesem Zeitpunkt erkannte der Mann den Betrug und erstattete am Freitag Anzeige.









































