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Courchevel (FRA) -
Beim ersten Vertical Weltcup Rennen der Saison in Courchevel (FRA) meldet sich Sarah Dreier eindrucksvoll zurück auf dem Podest. Bei den Herren verpasst Paul Verbnjak das Stockerl um den berühmten Wimpernschlag. Überstrahlt wurde das Ergebnis der Herren durch das gelungene Comeback von Daniel Ganahl.
Das Vertical Rennen in Courchevel (FRA) ist als Nachtrennen mit Einzelstart jedes Jahr aufs Neue eine besondere Herausforderung. Die Anspannung war heuer deutlich spürbar, auch bei Sarah Dreier, die am Ende über Platz 3 jubeln durfte. Die Salzburgerin lief ein absolut konstantes Rennen und lag auch bei der Zwischenzeit auf dem dritten Rang. Nach 3,2 Kilometern und 520 Höhenmetern leuchtete hinter Dreiers Zeit von 25:08 Minuten zunächst die „1“ auf. Doch die nachfolgenden Französinnen Axelle Gachet Mollaret und Emily Harrop konnten die Zeiten nochmals nach unten schrauben und belegten schließlich die obersten beiden Stockerlplätze. Sarah Dreier zeigte sich mit Rang 3 aber überaus zufrieden und erleichtert. Johanna Hiemer, die beim gestrigen Sprint souverän ins große Finale eingezogen war, erreichte einen Top-10 Platz.
Paul Verbnjak knapp am Podium vorbei
Bei den Herren sorgte Paul Verbnjak mit Rang 4 für das beste Resultat aus ÖSV-Sicht. Der Kärntner lag zur Zwischenzeit noch auf Platz 2 und damit klar auf Podestkurs. In der zweiten Hälfte verlor der 24-Jährige dann jedoch etwas Zeit und verpasste bei einer Laufzeit von 21:13 Minuten das Podium um gerade einmal 0,6 Sekunden. Sein Kärntner Teamkollege Christof Hochenwarter erreichte mit Platz 13 noch ein Top-15 Ergebnis, lag damit aber sichtlich hinter seinen eigenen Erwartungen. Nils Oberauer, Kevin Hinterberger und Hannes Lohfeyer landeten mit den Rängen 18, 22 und 26 noch in den Top-30. Diese verpasste der Vorarlberger Daniel Zugg knapp und kam als 31. ins Ziel. Den Sieg beim ersten Vertical der Saison holte sich erneut der Schweizer Remi Bonnet vor seinem Landsmann Aurelien Gay und dem Spanier Oriol Cardona Coll.
Erfolgreiches Comeback von Daniel Ganahl
Überstrahlt wurde der Erfolg des ÖSV-Teams heute zweifellos durch das mehr als gelungene Weltcup-Comeback von Daniel Ganahl. Eineinhalb Jahre nach seinem schweren Radunfall stand der Vorarlberger heute erstmals wieder bei einem Vertical Weltcup am Start und lieferte eine tolle Vorstellung. Bei Halbzeit des Rennens lag Ganahl auf Platz 40. In der zweiten Rennhälfte büßte der 29-Jährige noch Plätze ein und erreichte schließlich als 45. das Ziel, wo ihn seine Verlobte bereits jubelnd erwartete.
Daniel Ganahl zurück im Weltcup. (c) Ski Austria / Weigl
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