Mehr Unterstützung an den Schulen
„Es gilt, die psychosozialen Unterstützungsleistungen für Schülerinnen und Schüler, gleichzeitig aber auch für das Lehrpersonal, auszubauen. Außerdem scheint es notwendig, alle bis jetzt im Schulbereich gesetzten Maßnahmen, vor allem die Schulsozialarbeit, grundsätzlich zu evaluieren und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen“, so Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer.
Frühzeitig handeln statt abwarten
Köfer erachtet es vor allem auch als erforderlich, verstärkt Schulpsychologen einzusetzen: „Bereits im Vorfeld müssen verhaltensauffällige Schüler von Sozialarbeitern und Psychologen vermehrt betreut werden. Je früher wir solche jungen Menschen erreichen, desto besser für das gesamte System.“ Ebenfalls gelte es, so Köfer, Deeskalationsschulungen bzw. Mobbingprävention für Pädagogen zu forcieren und die Eltern aktiv einzubeziehen. „Schüler und Pädagogen müssen ohne Angst in den Unterricht kommen können“, betont Köfer, der die bundesweite Suspendierungsbegleitung als positives Modell sieht.