Team Kärnten/Köfer: „Untragbare Situation bei Ausbildungsplätzen für Jungärzte an den Krankenhäusern!”

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Kärnten -

„Untragbar“ und „unverständlich“ ist aus der Sicht von Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer, dass es in Kärnten zu wenige Plätze für die verpflichtende sechsmonatige Basisausbildung von Jungärzten an den Spitälern gibt:

Team-Kärnten-Chef Gerhard Köfer fordert mehr und rascher verfügbare Ausbildungsplätze für Jungärztinnen und Jungärzte an Kärntens Spitälern

Ärztemangel und fehlende Ausbildungsplätze

„Einerseits leidet ganz Österreich unter einem Ärztemangel, wovon auch Kärnten massiv betroffen ist, andererseits schafft man es nicht, ausreichend Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Das passt nicht zusammen. Es muss, insbesondere im Sinne der medizinischen Versorgungssicherheit, gehandelt werden. Eine Wartezeit von bis zu zwei Jahren in Kärnten ist nicht akzeptabel.“ Fehlende Ausbildungsplätze würden den Ärztemangel noch zusätzlich fördern, so Köfer.

Ausbildungsplätze gegen Abwanderung

Besonders problematisch sei es laut Köfer, wenn fertige Medizinstudenten anschließend ins Ausland abwandern, um dort die Ausbildung fertig zu absolvieren bzw. gar nicht als Arzt oder Ärztin tätig sein wollen: „Gerade deshalb ist es wichtig, in den Kärntner Spitälern ausreichend Plätze anzubieten, die rasch verfügbar sind. Eine gewisse Form der Planbarkeit ist jedenfalls gegeben.“