Zwölf Stationen überwachen Kärntens Luft
„Saubere Luft ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Lebensqualität und eng mit unserer Gesundheit verbunden. Die Entwicklung zeigt, dass wir in Kärnten grundsätzlich auf einem guten Weg sind. Entscheidend ist, die Luftqualität kontinuierlich im Blick zu behalten und dort gezielt zu handeln, wo Belastungen auftreten“, betont Umweltreferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger. Im Jahr 2025 waren in Kärnten insgesamt zwölf Luftgütemessstationen sowie zwei zusätzliche PM10-Messstellen in Arnoldstein und Treibach in Betrieb. Gemessen werden unter anderem Feinstaub, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid, Kohlenstoffmonoxid, Benzol und weitere Schadstoffe. Zusätzlich wird die Ozonbelastung landesweit überwacht.
Grenzwerte punktuell überschritten
Punktuelle Grenzwertüberschreitungen wurden im Jahr 2025 unter anderem bei Blei im Staubniederschlag in Arnoldstein, bei Schwefeldioxid in Klein St. Paul-Pemberg sowie bei Benzo(a)pyren in Ebenthal-Zell festgestellt. Die erhöhte Bleibelastung in Arnoldstein ist auf eine unmittelbar angrenzende Baustelle zurückzuführen. Bereits gesetzte Staubminderungsmaßnahmen führten zu einer deutlichen Reduktion der Konzentration. Die Schwefeldioxid-Überschreitung in Klein St. Paul wurde durch einen Störfall verursacht und als singuläres Ereignis eingestuft. In Ebenthal-Zell werden die bestehenden Maßnahmen 2026 aufgrund der Benzo(a)pyren-Werte verstärkt umgesetzt.








































