Junge Waldexperten stellten beim Forstquiz ihr Wissen unter Beweis

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Ossiach -

Bereits zum 38. Mal fand gestern, Donnerstag, in der Forstlichen Ausbildungsstätte (FAST) Ossiach der Aktionstag „Forsttechnik im Bauernwald“ statt. Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, vorwiegend aus den landwirtschaftlichen Schulen Kärntens, beschäftigten sich unter dem heurigen Motto „Es brennt der Wald“ mit dem Thema Waldbrand und den damit verbundenen Herausforderungen für die heimische Forstwirtschaft.

LHStv. Gruber gratulierte den Gewinnern bei Siegerehrung in der FAST Ossiach

Ein fester Bestandteil der Veranstaltung war das traditionelle Forstquiz, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen rund um Waldbewirtschaftung, Forstsicherheit und moderne Forsttechnik unter Beweis stellen konnten. Forstreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber gratulierte den Gewinnern persönlich bei der Siegerehrung und überreichte als Hauptpreis eine von ihm gesponserte Motorsäge.

Wald schützen heißt Zukunft sichern

„Über 60 Prozent unserer Landesfläche sind von Wald bedeckt. Unsere Wälder sind Lebensraum, Wirtschaftsfaktor, Arbeitsplatz und vor allem auch wichtiger Schutzraum für unsere Bevölkerung. Umso wichtiger ist es, dass sich junge Menschen frühzeitig mit dem Wald und seiner Bewirtschaftung auseinandersetzen“, betonte Gruber. Gerade angesichts des Klimawandels und der damit verbundenen Herausforderungen durch Trockenheit, Stürme, Schädlinge und zunehmende Waldbrandgefahr seien für Gruber Wissen und Vorsorge von großer Bedeutung.

c) Büro LHStv. Gruber

Wissen für den Wald von morgen

Der Aktionstag bietet jedes Jahr die Möglichkeit, aktuelle forstliche Themen sowohl theoretisch als auch praktisch kennenzulernen. Neben Fachvorträgen und dem Forstquiz standen auch Vorführungen moderner Forsttechnik auf dem Programm. Die jährlich wechselnden Schwerpunkte ermöglichen dabei Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Forstwirtschaft. „Wer sich heute mit dem Wald beschäftigt, übernimmt Verantwortung für morgen. Das Wissen, das die Jugendlichen hier erwerben, ist eine wichtige Grundlage dafür, dass unsere Wälder auch in Zukunft ihre vielfältigen Funktionen erfüllen können“, so Gruber.