In Kärnten gibt es zehn Stützpunkt-1-Feuerwehren, die sich durch besondere Ausrüstung, Mannschaftsstärke und erweiterte Aufgaben (wie überörtliche Hilfe, Tunnel- oder Schadstoffeinsätze usw.) von normalen Ortsfeuerwehren unterscheiden. Eine davon ist die FF Arnoldstein unter GFK ABI Ing. Michael Miggitsch. Gemeinsame Übungen mit Kräften aus Italien und Slowenien zeigen seit Jahren, wie wichtig grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist.

Sanierungsarbeiten
Kommandant Miggitsch weist darauf hin, dass der erste Bauteil des FF-Hauses bereits aus den 1960er-Jahren stammt, im Laufe der Jahre wohl immer wieder kleinere Renovierungen erfahren hat. Nun war jedoch eine umfassende Generalsanierung aller Räumlichkeiten überfällig.
Baubeschreibung
Das Villacher Architekturbüro Leiler+Leiler wurde mit der Planung und Bauleitung für Umbau, Sanierung des Bestandes, Zubau Garage Nord, Räumlichkeiten für Feuerwehrjugend sowie Neugestaltung des Vorplatzes und der Zufahrt beauftragt. Der bestehende Feuerwehrstützpunkt wurde nordseitig durch einen 7 m breiten Garagenzubau in der Größe von 125 m² Fläche inkl. Hochregallager erweitert. Für die Feuerwehrjugend und -frauen wurden zusätzliche Flächen geschaffen, indem das Bestandsgebäude im EG ostseitig durch einen Zubau von 70 m² erweitert und ein Bereich der Garage abgetrennt wurde. Außerdem wurden im Zuge der Sanierung sämtliche Bestandsfenster und Tore vollkommen erneuert und die Außenwände thermisch ertüchtigt. Die Angleichung der Dachlandschaft im Altbereich – durch Abbruch des bestehenden Satteldaches – sowie die architektonische Gestaltung mittels einer Sichtholzfassade ergeben nunmehr ein einheitliches Bild. Schlussendlich wurde auch der Schlauchturm entsprechend erhöht und bildet jetzt ein rundum sichtbares Erkennungszeichen für die Feuerwehr. Die bisherige bebaute Fläche von 575 m² wurde somit durch den Zubau Nord um 125 m² sowie den Zubau Ost um weitere 70 m² auf insgesamt 770 m² erhöht. In den getroffenen Garagenerweiterungen finden nun insgesamt neun Einsatzfahrzeuge ihren Platz. Die im nächsten Jahr noch geplante Vorplatzneuordnung sieht Parkflächen für insgesamt 15 PKW-Fahrzeuge vor.

Beteiligte Unternehmen und ihre Leistungen
Das Villach Architekturbüro leiler+leiler wurde als Sieger des Architektenwettbewerbs mit den Planungsarbeiten für den Um- und Zubau des Feuerwehrhauses beauftragt. Die Schlosserarbeiten wurden von der Firma Metallbau Ball aus Hermagor ausgeführt. Das Unternehmen errichtete die Stiege beim Schlauchturm sowie die gesamte Schlauchturmkonstruktion. Weiters wurde eine Vordachkonstruktion im ersten OG im Bereich der Terrasse ausgeführt und die gesamten Alutürelemente wurden ebenso von Metallbau Ball gefertigt und montiert. Sämtliche Elektroinstallationen wurden von Elektro Lackner aus Thörl-Maglern ausgeführt.









































