E-Autos als mobile Stromspeicher
Beim aktuellen Carsharing-Projekt „FReD im Dorf – das Nachbarschaftsauto“ der KEM-Region Hermagor geht es um mehr als das gemeinsame Nutzen von E-Autos: Auch die Frage, wie diese künftig als mobile Stromspeicher eingesetzt werden können, steht im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Gemeinde Kötschach-Mauthen ist die Anschaffung einer bidirektionalen Ladesäule bereits im Gange. Mithilfe eines intelligenten Energiemanagements soll im Zuge des Pilotprojekts untersucht werden, wie Carsharing, Energiegemeinschaften, erneuerbarer Strom und mobile Speicherlösungen sinnvoll miteinander kombiniert werden können.
Neue Technologie in der Praxis erproben
Das Projekt verspricht spannend zu werden, denn in diesem Bereich gibt es auf Gemeindeebene bislang kaum praktische Erfahrungen. „Wir wollen untersuchen, wie sich E-Autos durch bidirektionales Laden als mobile Stromspeicher nutzen lassen. Überschüssiger erneuerbarer Strom könnte so in der Fahrzeugbatterie zwischengespeichert und bei Bedarf wieder für die Versorgung von Gebäuden genutzt werden. Auf diesem Weg möchten wir herausfinden, welche Möglichkeiten sich daraus für Carsharing-Angebote ergeben und wie sich solche Lösungen künftig auch hierzulande einsetzen lassen,“ erklärt KEM Managerin Nina Fábián. Ziel ist es, Erfahrungen mit der neuen Technologie in der Praxis zu sammeln und herauszufinden, wie sich solche Lösungen künftig auch in anderen Gemeinden Österreichs einsetzen lassen.
Umsetzung mit starken Partnern
Gemeinsam mit lokalen Partnern wie Franz Gerhard Patterer sowie externen Partnerinnen und Partnern soll das Projekt heuer und im kommenden Jahr umgesetzt werden. Unterstützt wird das Forschungsprojekt unter anderem vom Klima- und Energiefonds, Austria Wirtschaftsservice sowie dem Gemeindeverband Karnische Region.









































