Austausch auf Augenhöhe
„Danke für die coole Diskussion“, sagte Fellner nach dem ausführlichen Gespräch. Er führte die fünf dann auch noch durch das Regierungssitzungszimmer und den Spiegelsaal. „Ich finde alle eure Forderungen gut“, reagierte Fellner auf das von der LSV überreichte Papier. Vor allem bei der Finanzbildung habe Kärnten schon viele Fortschritte gemacht, hob er hervor. Viel werde auch für die mentale Gesundheit im Schulbereich gemacht: „Aber ihr habt recht, es gibt hier immer Bedarf.“ Fellner sprach zudem das Schüler:innenparlament an: „Kärnten ist das einzige Bundesland, in dem es in der Landesverfassung verankert ist.“ Außerdem machte er auf den Kärntner Jugenddialog aufmerksam, der sich an Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren richtet. In der Diskussion mit den LSV-Mitgliedern hob Fellner die Bedeutung von Bildung, Kreativität und Einfühlungsvermögen hervor. Kinder sollten sich daher so lange wie möglich frei von elektronischen Geräten entwickeln können.

Klare Ziele für Kärntens Schulen
Die Landesschüler:innenvertretung teilte dem Landeshauptmann unter anderem mit, dass am 30. November die nächste Sitzung des Schüler:innenparlaments stattfindet, Wichtig sei der LSV der möglichst breite Austausch, daher gehe sie auf Tour durch alle Schulen Kärntens. Zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz arbeite man gerade an einer Wanderausstellung. Überhaupt sei die Forderung, dass man sich in den Schulen mit dieser Thematik viel stärker befasse. Auch Europa wolle die LSV greifbarer machen. Chancen durch zum Beispiel Erasmus+ sollten noch breiter bekannt und genutzt werden. Wichtiges Thema heuer sei die Gemeinschaftsbildung, der Teamgedanke solle in den Klassen noch viel stärker gelebt werden.










































