FPÖ-Berger/di Bernardo zum Equal Pay Day: „Gleicher Lohn für gleiche Leistung!”

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Kärnten -

Dieses Jahr fällt der Equal Pay Day in Kärnten auf den 3. November: Ab diesem Zeitpunkt arbeiten Frauen im Vergleich zu Männern bis zum Jahresende unbezahlt. Gemessen am durchschnittlichen Jahreseinkommen bei Vollzeit verdienen Frauen in Kärnten rund 16 Prozent weniger als Männer. Das bedeutet, dass Frauen folglich auch weniger Arbeitslosengeld und Pension erhalten.

Kinderbetreuung und Pflege dürfen nicht zu finanziellem Nachteil für Frauen führen – Freiheitliche fordern Wahlfreiheit und faire Bedingungen

Keine finanziellen Nachteile für Familien

„Gleicher Lohn für gleiche Leistung muss selbstverständlich sein“, betont FPÖ-NAbg. und stellvertretende Frauensprecherin im Nationalrat Tina Angela Berger. „Leider sind wir von einer finanziellen Gleichberechtigung noch weit entfernt, denn Kinderbetreuung und Pflege scheinen auf keinem Gehaltszettel auf. Wenn sich eine Frau dazu entscheidet, ihre Kinder selbst zu betreuen oder Angehörige zu pflegen, darf das keinen finanziellen Nachteil mit sich bringen. Wer echte Wahlfreiheit für Frauen will, muss Familien stärken“, so Berger.

Gleiche Chancen, gleiche Bezahlung, gleiche Rechte

Auch FPÖ-LAbg. und Frauensprecher Markus di Bernardo sieht Handlungsbedarf: „Für die Gleichstellung von Frauen und Männern braucht es keine Aktionstage oder Quotenregelungen, sondern schlichtweg Fairness. Gleiche Chancen, gleiche Bezahlung, gleiche Rechte: Darauf kommt es an.“

25 Prozent weniger Gehalt im Bezirk Spittal

Die Einkommensunterschiede in den Regionen sind mitunter massiv. „Dass Frauen im Bezirk Spittal im Jahr knapp 25 Prozent weniger verdienen als Männer, ist für mich als Spittalerin alarmierend. Gerechtigkeit darf keine Frage des Wohnorts sein. Es gibt viel zu tun und wir Freiheitliche werden uns weiter dafür einsetzen, dass die Leistungen von Frauen in Beruf und Familie nicht nur gesehen, sondern vor allem anerkannt werden“, hält Berger abschließend fest.