Nötsch investiert in den Ausbau der Kinderbetreuung

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Nötsch im Gailtal -

Mehr Platz für die Kleinsten und ein erweitertes Betreuungsangebot für die Region. Im Beisein von Gemeindereferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger, Bildungslandesrat Peter Reichmann und Bürgermeister Alfred Altersberger wurde der Zubau des Kindergartens in Nötsch im Gailtal offiziell eröffnet. Der zweigeschossige Holzbau ergänzt den bestehenden Standort um Räumlichkeiten für zwei zusätzliche Gruppen. Die neuen Angebote sind bereits seit September in Betrieb.

v.l.n.r. Bürgermeister Alfred Altersberger, Amtsleiter Philip Millonig, Kindergartenleiterin Sabine Nischlwitzer, Abteilung 6 Land Kärnten Claudia Arztmann, LR Lagger-Pöllinger, Polizei Klaus Steiner, LR Reichmann, Michael Tschinderle

„Familien brauchen die Sicherheit, dass ihr Alltag auch in einer ländlichen Gemeinde funktioniert. Dazu gehört eine verlässliche Kinderbetreuung vor Ort. Sie schafft Freiraum für eine Berufstätigkeit und trägt zur finanziellen Unabhängigkeit von Frauen bei. Als Gemeindereferentin unterstütze ich deshalb Investitionen, die sich unmittelbar im Leben der Menschen auswirken. Wer Familien vor Ort stärkt, sichert die Zukunft unserer Gemeinden“, betont Lagger-Pöllinger.

Bildung beginnt bei den Kleinsten

Bildungslandesrat Peter Reichmann unterstreicht den pädagogischen Stellenwert: „Elementare Bildung legt den Grundstein für den weiteren Bildungsweg. Kinder brauchen Räume, in denen sie neugierig sein, gemeinsam spielen und ihre Fähigkeiten entfalten können. Der Ausbau in Nötsch schafft dafür gute Voraussetzungen und unterstützt die Pädagoginnen und Pädagogen bei ihrer verantwortungsvollen Arbeit.“

1,07 Millionen Euro für den Ausbau

Der genehmigte Finanzierungsplan für die Erweiterung umfasst rund 1,07 Millionen Euro. Davon sind 700.000 Euro als Bedarfszuweisungen außerhalb des Rahmens für die Jahre 2026 und 2027 vorgesehen. Weitere Mittel entfallen unter anderem auf Förderungen für den Ausbau der Kinderbetreuung, die Verbesserung der räumlichen Qualität und die Herstellung der Barrierefreiheit.

Gemeindeübergreifende Kinderbetreuung

Das Angebot wird auch gemeindeübergreifend abgestimmt. Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit den Gemeinden Finkenstein, Arnoldstein, Hohenthurn und Feistritz an der Gail soll der Bedarf an Betreuungsplätzen in der Region gedeckt werden. Im Zuge der Erweiterung wurden sieben neue Personalstellen geschaffen.