Verantwortung für Wild und Wald
Mit der Jagd seien laut Gruber vielfältige Aufgaben verbunden. Dazu zählt für ihn insbesondere, auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wild und Wald zu achten. „Durch die Reduktion von Wildschäden und den Schutz junger Forstbestände leisten Jägerinnen und Jäger einen wichtigen Beitrag dazu, die unterschiedlichen Funktionen der Wälder zu erhalten. Jagd ist mit Verantwortung verbunden – gegenüber den Wildtieren und ihren Lebensräumen ebenso wie gegenüber unserer Natur und Kulturlandschaft“, so Gruber. Auch die Rahmenbedingungen haben sich verändert. Vermehrte Freizeitaktivitäten in unseren Wäldern bzw. auf den Almen und damit einhergehende Konflikte sowie die Rückkehr großer Beutegreifer stellen die Jagd vor zusätzliche Herausforderungen. Umso wichtiger seien für Gruber entsprechende Kenntnisse und ein verantwortungsbewusster Umgang damit. „Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen für die Jagd interessieren und bereit sind, diese Verantwortung zu übernehmen“, so der Jagdreferent.

Grüne Matura für den Jagdnachwuchs
Auch Landesjägermeister Walter Brunner freute sich über den Jagdnachwuchs: „So viele Jungjägerinnen und Jungjäger haben die sogenannte Grüne Matura erfolgreich bestanden und stehen nun vor der verantwortungsvollen Aufgabe, die Jagd auszuüben. Es freut mich besonders, dass so viele junge und vielfältige Menschen Interesse am Weidwerk zeigen. Diese deutliche Wertschätzung für unser Handwerk stimmt mich zuversichtlich: Die Kärntner Jägerschaft ist gut für die Zukunft gerüstet.“
Fundierte Ausbildung für die Jagd
Das notwendige Rüstzeug dafür erhalten die Jungjägerinnen und Jungjäger in ihrer Ausbildung. Diese umfasst Wildökologie und Naturschutz ebenso wie Jagdrecht, Waffenkunde und die jagdliche Praxis. Damit werden wesentliche Grundlagen für eine nachhaltige und waidgerechte Ausübung der Jagd vermittelt. Gruber nutzte die Zeugnisverleihung auch, um den Ausbilderinnen und Ausbildern sowie der Kärntner Jägerschaft für ihren Einsatz zu danken: „Sie begleiten den Jagdnachwuchs auf dem Weg zur Prüfung und vermitteln neben fachlichem Wissen auch einen verantwortungsvollen und respektvollen Umgang mit Wald und Wild.“ Den rund 120 neuen Jungjägerinnen und Jungjägern wünschte der Jagdreferent abschließend viel Freude bei ihrer künftigen Jagdausübung und ein kräftiges Weidmannsheil.










































