FPÖ-Staudacher: Prettners Lösung für Radiologie-Abteilung nicht tragfähig

Kärnten -

Die FPÖ sieht die von Gesundheitslandesrätin Beate Prettner angekündigte Lösung für die Interventionelle Radiologie kritisch. FPÖ-Gesundheitssprecher und 2. Landtagspräsident Christoph Staudacher fordert angesichts der angespannten Personalsituation eine sofortige Sondersitzung des KABEG-Aufsichtsrates und einen konkreten Plan zur nachhaltigen Sicherung der Abteilung.

FPÖ-Gesundheitssprecher und 2. Landtagspräsidenten Christoph Staudacher

Der heutige Artikel der Kleinen Zeitung, in welchem der Präsident der Österreichischen Röntgengesellschaft Martin Uggowitzer die Konsequenzen der Kündigungswelle an der Interventionellen Radiologie einschätzt, zeigt klar auf, dass SPÖ-Gesundheitslandesrätin Prettner noch weit von einer Lösung entfernt ist.

FPÖ-Gesundheitssprecher Christoph Staudacher:

„Die von Prettner angekündigte Lösung ist nach der Einschätzung des Experten in der Praxis nicht tragfähig: Was bleibt, sind Schall und Rauch. Nachdem das Team der Interventionellen Radiologie in Graz selbst am Limit arbeitet, ist es unrealistisch, dass hier die Versorgungslücke in Klagenfurt geschlossen werden könnte – diese Spezialisten werden überall händeringend gesucht und sind nicht austauschbar! Gemeinsam mit Harald Trettenbrein (KABEG-Aufsichtsratsmitglied) verlange ich eine Sondersitzung des KABEG-Aufsichtsrates, um diese inakzeptablen Zustände zu klären. Wir wollen endlich wissen, was Sache ist und welchen konkreten Plan Landesrätin Prettner und die KABEG verfolgen, um den Fortbestand des Departments nachhaltig und in umfassender Qualität sicherzustellen. Hier gibt es keine Zeit zu verlieren – Prettner muss endlich Farbe bekennen!“