Seit Tagen im Dauereinsatz
Zwischen den Behörden in Kärnten und Friaul besteht laufender Kontakt. Vertreter der Protezione Civile der Region Friaul-Julisch Venetien stehen unter anderem mit der Landesalarm- und Warnzentrale, der Bezirkshauptmannschaft Spittal, der Gemeinde Weissensee, Wasserrettung, Polizei, Bundesforsten und Feuerwehr in engem Austausch. Am 10. August wurde Kärnten erstmals um Unterstützung gebeten, seit 13. August kommen die Löschflugzeuge täglich zum Weissensee. Auch Flugzeuge aus Slowenien waren bereits bei der Brandbekämpfung im Einsatz. Fellner dankt allen Einsatzkräften und Beteiligten, die seit Tagen für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Ein Mitarbeiter der Landesalarm- und Warnzentrale ist für die italienischen Einsatzkräfte ständig erreichbar und auch direkt am Weissensee vor Ort. In Friaul wurden zusätzlich rund 150 Personen zur Brandbekämpfung herangezogen. Nach Angaben der Landesalarm- und Warnzentrale erreichen Kärnten laufend Dankesbekundungen der italienischen Behörden. Derzeit gibt es zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer: Die Brände scheinen sich aktuell nicht weiter auszubreiten.
31 Flüge und 168.000 Liter Löschwasser
Bis zum heutigen sechsten Einsatztag wurden bei 31 Flügen insgesamt 168.000 Liter Löschwasser aus dem Weissensee entnommen. Die Auswirkungen auf den Wasserstand sind dabei äußerst gering: Laut Experten wären rund 3.100 Wasserentnahmen mit einer Canadair notwendig, damit der Wasserspiegel des Weissensees um einen Zentimeter sinkt.
Hoffnung auf den Regen
Für die kommenden Tage ist Regen prognostiziert, der die angespannte Lage in Friaul endlich entschärfen könnte. „Den Kollegen im Friaul wünschen wir den nun prognostizierten Regen, den sie dringend brauchen“, so Fellner.









































