Kündigung zurückgezogen
Durch das rasche Einschreiten des AK-Arbeitsrechtsexperten Fabio Del Frate lenkte im Fall der 56-Jährigen der Arbeitgeber ein, nahm die Kündigung zurück und ersparte allen Beteiligten einen langwierigen Prozess vor Gericht. Dieser Fall zeigt eindrucksvoll den Wert des kostenlosen AK-Rechtsschutzes. Denn:

Wer im Alleingang bzw. mit einem Anwalt eine Kündigung vor dem Arbeitsgericht anfechten möchte, bleibt in jedem Fall auf hohen Kosten sitzen. Del Frate dazu: „Selbst wenn Beschäftigte den Prozess gewinnen, müssen sie ihre Anwalts- und Verfahrenskosten selbst tragen.“ Und solche Verfahren kosten schnell zwischen 5.000 und 10.000 Euro – ein finanzielles Risiko, das Betroffene oft abschreckt, überhaupt um ihr Recht zu kämpfen.
Kündigung älterer Beschäftigter wird zum Problem
Der Fall der 56-Jährigen steht aber auch stellvertretend für ein strukturelles Problem auf dem Arbeitsmarkt. Im Zuge von Umstrukturierungen und Personalabbaumaßnahmen werden immer öfter ältere – und damit meist besser bezahlte – Beschäftigte gekündigt, „Es ist sozialpolitisch nicht in Ordnung, wenn langjährige, erfahrene Beschäftigte aus rein wirtschaftlichen Überlegungen aussortiert werden. Wir brauchen einen besseren gesetzlichen Schutz Älterer“, so AK-Präsident Goach. Gerade für Ältere sei der Verlust des Arbeitsplatzes dramatisch, da die Jobsuche trotz Fachkräftemangels oft an Vorurteilen scheitere. Außerdem gelten recht kurze Fristen für Kündigungsanfechtungen. Goach: „Daher rate ich, sofort unsere kostenlose und vertrauliche Beratung in Anspruch zu nehmen.“









































