Nächtliche Windenbergungen steigen um 63 Prozent
Die wohl auffälligste Entwicklung gab es im abgelaufenen Jahr im Bereich der nächtlichen Windenbergungen zu verzeichnen: Der Anstieg hier beträgt gegenüber 2024 satte 63 Prozent – 62 solcher Einsätze wurden 2025 absolviert, allein 53 davon durch den Notarzthelikopter RK-2 in Reutte. Für ARA-Flugbetriebsleiter Herbert Graf kommen diese Zahlen nicht wirklich überraschend: „Für Patienten und Einsatzorganisationen stellt eine professionelle nächtliche Windenoperation, die ohne Zwischenlandungen und Tankstopps auskommt, einen unglaublichen Mehrwert dar, der nicht selten über Leben oder Tod entscheidet.“ Speziell der ARA-Notarzthubschrauber RK-2 aus Reutte wird regelmäßig bei Nacht ins Tiroler Unterland oder ins angrenzende Bayern beordert, um im alpinen Gelände herausfordernde Windenbergungen durchzuführen.
Neues LED-Erkennungssystem am Nassfeld-Heli
Ebenso neu beim Nassfeld-Heli: Die sogenannten „Pulsing Lights“. „Dabei handelt es sich um ein ausgeklügeltes visuelles Erkennungssystem, bestehend aus acht LED-Lichtern, das die Sichtbarkeit des Helikopters in der Luft und am Boden deutlich optimiert“, so Grießer. Für ARA-Geschäftsführer Thomas Jank ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die solide Entwicklung der ARA Flugrettung in den letzten Jahren primär auf zwei Faktoren zurückzuführen ist: „Diese Erfolgsstory ist das Produkt von außergewöhnlichen Mitarbeitern, die allesamt einen grandiosen Job machen und einem perfekten Support durch unseren Mehrheitseigentümer DRF Luftrettung, der uns bei allen Weiterentwicklungsaktivitäten tatkräftig unterstützt.“
Häufigste Ursachen für Flugrettungseinsätze im Überblick
Die meisten Einsätze im Jahr 2025 bei der ARA Flugrettung wurden in Folge von
Sport- und Freizeitunfällen absolviert (rund 42%). Auf Platz zwei im Einsatzranking:
Internistische Notfälle (rund 26%), gefolgt von neurologischen Notfällen (rund 12%).










































