Neue Projekte und Tätigkeitsbericht 2019 beschlossen

Klagenfurt -

LHStv.in Schaunig, LR Fellner: Beste Bildung für Kinder und Jugendliche in Kärnten ist Herzensanliegen – Investitionen des Schulbaufonds schaffen moderne Infrastruktur und kurbeln regionale Wirtschaft an – Förderzusagen über 34 Millionen Euro beschlossen.

LR Ing. Daniel Fellner
21 Millionen Euro wurden über den Kärntner Schulbaufonds im Vorjahr in den Ausbau der Kärntner Pflichtschulen investiert, von der Generalsanierung der Volksschule Althofen bis zum Neubau des Bildungscampus Obervellach. Für die Jahre 2020 und 2021 wurden in der heutigen Sitzung des Kuratoriums des Fonds insgesamt 34 Millionen Euro für Förderzusicherungen und für die Auszahlung von Fördermitteln genehmigt.

Bildungscampus Annabichl und Volksschule Ebenthal


Zu den anstehenden Ausbau- bzw. Neubauprojekten zählen unter anderem der Bildungscampus Annabichl und die Volksschule Ebenthal. „Investitionen in Bildungseinrichtungen rechnen sich doppelt und dreifach: wir schaffen gute Lernumgebungen für unsere Kinder, kurbeln die regionale Wirtschaft an und sichern so Arbeitsplätze“, sagt Finanzreferentin LHStv.in Gaby Schaunig. „Eine solide Ausbildung ist die beste Basis für ein gutes Leben und kann nachhaltig vor Beschäftigungslosigkeit schützen. Deswegen stehe ich voll hinter den Investitionen des Schulbaufonds“, so das zuständige Mitglied der Kärntner Landesregierung, Landesrat Daniel Fellner.



Die Aufgabe des Kärntner Schulbaufonds

ist die Unterstützung der Schulerhalter bei der Bereitstellung und Sanierung von Schulgebäuden für Volks- und Sonderschulen, Neue Mittelschulen und Polytechnische Schulen, Berufs- und Musikschulen. „Das Land und die Gemeinden stellen dazu jährliche Fördermittel zur Verfügung“, so Fellner und ergänzt: „Die Politik und die Gemeinden als Schulerhalter ziehen hier an einem Strang. Denn wir alle wissen, dass Investitionen in die Bildung zugleich Investitionen in die Zukunft sind.“ Schaunig stellt eine Erhöhung der Investitionen in den Schulbau in Aussicht: „Über ein Corona-Konjunkturpaket werden wir insbesondere in nachhaltige Infrastruktur investieren, dabei stehen Bildungseinrichtungen an vorderster Stelle. 

Jahresrechnung 2019


Die Jahresrechnung 2019 des Kärntner Schulbaufonds wurde von den Kuratoriumsmitgliedern einstimmig beschlossen und weist mit Einnahmen von 21.809.021,52 Euro und Ausgaben von 21.141.497,13 Euro einen Überschuss von 667.524,39 Euro auf, der als „SOLL-Erfolg Vorjahr“ ins Rechnungsjahr 2020 übertragen wurde. Fellner: „Diese Jahresrechnung ist auch ein schöner Beleg dafür, wie zielgerichtet und nachhaltig der Fonds wirtschaftet“.

Tätigkeitsbericht 2019

Ebenfalls beschlossen wurde der Tätigkeitsbericht 2019, der besagt, dass im Rechnungsjahr 2019 den Schulerhaltern Fördermittel (Direktbeiträge und Annuitätenersätze) in Höhe von insgesamt 21.135.602 Euro aus dem K-SBF bereitgestellt wurden. Davon flossen gut 13 Millionen Euro (62,1%) in Volks- u. Sonderschulen inkl. Kindergärten und 5,3 Millionen Euro (25%) in NMS- u. Polytechnische Schulen. So wurde konkret etwa die Generalsanierung der VS Althofen via Direktbeitrag von 1,5 Millionen Euro gefördert, der Neubau der VS Hörzendorf mit 1,4 Millionen Euro oder der Bildungscampus Obervellach mit 1,3 Millionen Euro.

Förderprogramm

In das Förderprogramm für Volks- und Sonderschulen sowie in das Förderprogramm für Neue Mittelschulen und Polytechnische Schulen wurden im Rahmen der heutigen Sitzung der Ausbau des Bildungscampus Annabichl mit einer Förderhöhe von insgesamt 722.000 Euro sowie die Generalsanierung/Neubau der VS Ebenthal mit einer Förderhöhe von knapp drei Millionen Euro aufgenommen.

„Gerade jetzt in Zeiten von Corona sehen wir, wie sehr unsere Schülerinnen und Schüler an „ihren“ Bildungseinrichtungen hängen, wie wichtig ein breitgefächertes Bildungsangebot in einer modernen Infrastruktur für eine positive Entwicklung unserer Kinder ist. Deswegen sind wir mit dem Investitionskurs des Kärntner Schulbaufonds auf einem goldrichtigen Weg in die Zukunft“, schließt Fellner.