Einsatzbefehl für die Feuerwehren Arnoldstein und Thörl-Maglern

Schwerer LKW-Unfall auf der A2 Südautobahn

Arnoldstein - „Schwerer LKW-Unfall mit eingeklemmter Person auf der A2 Südautobahn in Fahrtrichtung Wien“ so lautete der Einsatzbefehl für die Feuerwehren Arnoldstein und Thörl – Maglern am Montag, den 28. Jänner 2019 gegen 2.05 Uhr.

Die Bergung der LKWs dauerte Stunden
Unverzüglich rückten die Kameraden beider Wehren mit ihren Einsatzfahrzeugen in Richtung Einsatzort aus. Zwei LKW – Sattelzüge waren auf der Fahrt in Richtung Wien, auf Höhe Stossau, an zwei verschiedenen Stellen von der Fahrbahn abgekommen, durchbrachen die Leitschiene und stürzten 20 bzw. 30m die steile Böschung hinab. Einer von den beiden kam auf der darunter vorbeiführenden Gemeindestraße zum Stehen, wobei der Fahrer nahezu unverletzt im Führerhaus seines Unfall – LKW’s zugegen war. Der Zweite war etwa 15m ober der genannten Straße im Bewuchs der Straßenböschung zum Stehen gekommen und der Fahrer musste von den Feuerwehreinsatzkräften aus seiner misslichen Lage befreit werden, er hatte Verletzungen unbestimmten Grades und beide Verletzten konnten nach deren Bergung dem Roten Kreuz für die Erstversorgung übergeben werden.

Personenbergung und Binden von Treibstoff

Zum Glück war bei der Ladung beider Unfallfahrzeuge kein Gefahrgut im Spiel, so beschränkte sich die Arbeit der Feuerwehren lediglich auf die Personenbergung und das Auffangen von Dieseltreibstoff, welcher aus einem Treibstofftank der beiden Zugmaschinen austrat. Die weiteren Aufgaben der Feuerwehrkameraden waren das Ausleuchten der Einsatzstelle und die Errichtung eines Seilgeländers im steilen Gelände, um leichter und sicherer zum Unfallfahrzeug zu kommen.

Bergung der LKWs dauerte Stunden

Die Bergung der schwer beschädigten Fahrzeuge wurde durch ein privates Bergeunternehmen durchgeführt, wobei dies einige Stunden andauerte und die Gemeindestraße aus diesem Grund für den gesamten Verkehr erschwert passierbar war. Die Wehren Arnoldstein und Thörl-Maglern standen mit 4 Fahrzeugen und 27 Mann an die 1,5 Stunden im Einsatz.