Zivilschutzverband warnt: Tödliche Gefahr Kohlenmonoxid

Kärnten -

Ohne die näheren Umstände des Kohlenmonoxid-Unfalls in Oberösterreich im Detail zu kennen, nimmt der Kärntner Zivilschutzverband dieses tragische Ereignis zu Anlass, um auf die besondere Gefahr des tödlichen Atemgiftes hinzuweisen. Dies umso mehr, da dieses schreckliche Ereignis scheinbar in einem direkten Zusammenhang mit der Bewältigung einer Katastrophensituation steht.


Der Einsatz eines Notstromaggregates bei einem Stromausfall zählt grundsätzlich ja zu jenen Maßnahmen, die helfen sollen, eine Notsituation gut zu bewältigen und keineswegs um dadurch Leib und Leben zu gefährden. Die besonderen Umstände und eine enorme Stressbelastung können im Katastrophenfall aber dazu führen, dass Sicherheits-Warnhinweise leichter übersehen oder etwas weniger beachtet zu werden.

Das Hantieren mit brennenden Kerzen bei einem Stromausfall oder die Verwendung von Brennpasten als Notkochstelle in einer Wohnung sind nur zwei Beispiele von Notmaßnahmen, die ohne Beachtung der Sicherheitshinweise schnell einmal zur ungewollten Gefahrenquelle werden können. Der Kärntner Zivilschutzverband appelliert daher an die Bevölkerung, sich rechtzeitig und gut überlegt mit der eigenen Vorsorge und Bewältigung von Notfällen zu beschäftigen und auch im Krisenfall die eigene Sicherheit trotz aller Belastung nicht außer Acht zu lassen.