Defibrillator für Arnoldstein

Arnoldstein - Am 30.12.2019 konnte an der Bankomatnische Gemeindeplatz der Raiffeisenbank Arnoldstein – Fürnitz der erste öffentlich zugängliche Defibrillator in der Marktgemeinde Arnoldstein in Betrieb genommen werden.

Am Bild sind die Sponsorenvertreter der lebensrettenden Defibrillatoreinrichtung zu sehen: (vlnr) Vzbgm. Reinhard Antolitsch (MG Arnoldstein), VDir. Claus Altenhuber (RAIBA Arnoldstein – Fürnitz), GF Karl Heinz Gradsak (Umwelt und Innovation Arnoldstein GmbH) und Bgm. Erich Kessler (MG Arnoldstein)
Diese lebensrettende Maßnahme kann nahezu kinderleicht in Betrieb genommen werden, um im Fall eines Herzstillstandes sofortige professionelle Reanimationsschritte zu setzen. Zudem kann bei Inbetriebnahme des Gerätes eine sofortige Integration in die Rettungsleitstelle des Roten Kreuzes aufgenommen werden. Sobald der Defibrillator aus dem Wandkasten entnommen wird, baut er selbstständig eine Rufverbindung (ähnlich einem Telefongespräch mittels Freisprecheinrichtung) zum Roten Kreuz auf. Dabei wird der Ersthelfer vom Mitarbeiter des Roten Kreuzes instruiert und zur Bedienung des Defibrillators angeleitet. Somit braucht kein bedienender medizinischer Laie die Angst haben, dass Gerät falsch zu bedienen. Zusätzlich ist das Gerät in der Rettungsleitstelle (Telefonkontakt über 144 oder 112) hinterlegt. Diese kann dadurch dem anrufenden Ersthelfer den Standort der in der Nähe befindlichen Defibrillator – Wandgeräte durchgeben und ihn direkt hinleiten.  Neben dem Umstand, dass über den Defibrillator auch kommuniziert werden kann, wird das Gerät dadurch auch fernüberwacht und kann bei unbefugter Inbetriebnahme, Vandalismus oder Diebstahl nachverfolgt werden. Auch eine Kamera in der Bankomatnische am Gemeindeplatz zeichnet Bilder bei eventueller mutwilliger Beschädigung auf.

Trotzdem ein nochmaliger dringender Appell:

Scheuen Sie sich nicht, im Ernstfall den rufunterstützten Defibrillator anzuwenden. Sie werden Schritt für Schritt von einem kompetenten Rot Kreuz Mitarbeiter begleitet und können somit unter Umständen ein Menschenleben retten. Es ist besser eine nicht so professionelle Hilfe zu leisten, als gar keine Hilfe zu leisten.