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Hermagor -
Rund 80 Einsatzkräfte aus drei Bezirken bereiteten sich auf die Hilfeleistung bei Hochwasser- und Sturmereignissen vor.
Beim Strandbad Hermagor am Pressegger See trafen sich die Feuerwehrleute des Katastrophenhilfszuges 1 des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes, um im Stationsbetrieb ihr Wissen für zukünftige Hilfseinsätze aufzufrischen und zu erweitern. Auf dem Übungsplan standen neben dem Arbeiten mit Tauch- und Schmutzwasserpumpen auch die Verwendung einer Großpumpe mit einer Förderleistung von bis zu 5.800 Litern pro Minute sowie eines Notstromaggregates mit einer Leistung von 65 kVA.
Verschiedenste Möglichkeiten durchgespielt
Bei einer Station wurden verschiedene Möglichkeiten des Hochwasserschutzes behandelt, vom Sandsäcke befüllen bis zum Aufbau eines mobilen Hochwasserschutzsystems. Besonders gefährlich für die Hilfskräfte ist das Entfernen von umgestürzten Bäumen nach Sturmereignissen. Forstexperten referierten über Sicherheitsausrüstung und -Maßnahmen und zeigten den Einsatzkräften verschiedene Schnitttechniken mit der Motorsäge.
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Für Arbeiten in steilem Gelände, wie etwa bei Waldbränden, stehen Feuerwehrleute zur Verfügung, die im Bereich “Menschenrettung und Absturzsicherung” speziell ausgebildet wurden. Um ihre Kenntnisse in der Seiltechnik aktuell zu halten, übten sie beim Muttergottesfelsen oberhalb des Pressegger Sees verschiedene Einsatzszenarien.
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Reger Übungsbetrieb
Vom motivierten Übungsbetrieb überzeugten sich auch die Bezirksfeuerwehrkommandanten OBR Herbert Zimmermann (Hermagor), OBR Libert Pekoll (Villach-Land) und OBR Andreas Stroitz (Villach-Stadt) sowie die für das Strandbad zuständige Hermagorer Stadträtin Irmgard Hartlieb.
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Der Katastrophenhilfszug 1 besteht aus Feuerwehrleuten mit Fahrzeugen und Gerätschaften der Bezirke Hermagor, Villach-Land und Villach-Stadt und kann nach Anforderung aus einem Katastrophengebiet zur Unterstützung dorthin entsandt werden. Die Mitglieder des KAT-Zuges üben diese Tätigkeit zusätzlich zum regulären Dienst in ihren jeweiligen Feuerwehren aus.
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