Kammleitn / Hermagor -
Vor rund 50 Jahren wurde auf der „Kåmmleitn“ das erste Gipfelkreuz, damals initiiert durch Karl Ramsbacher und die Kletterrunde Wulfenia, errichtet. Seit dem 20. Oktober 2018 thront auf 1998m Seehöhe ein neues Kreuz.
Bunt gemischt: Jung und Alt halfen tatkräftig mit, dieses Projekt zu finalisieren
In den vergangenen Jahren wurde das Kreuz, welches aus einer alten Bauhütte heraus gezimmert wurde, immer baufälliger. Dass die „Kammleitn“ auch Grenzpunkt der Agrargemeinschaft „Kühweger Alpe“, der „Watschiger Alpe“ und des Forstbetriebes von Ernst Herzog ist, hat die Vertreter Georg Ebenwaldner, Jakob Martin und Ernst Herzog dazu bewegt, eine Projektgemeinschaft zu bilden, um die „Kammleitn“ mit einem neuen Kreuz zu verzieren.
Das Kreuz, welches im Jahre 1969 errichtet wurde, war bereits morsch geworden
Projekt „Neues Gipfelkreuz“
Anfang 2018 begann das eigens dafür gegründete Komitee, sich um die Planung und die organisatorischen Dinge zu kümmern. Die Kosten für das Projekt wurden gedrittelt, ein Dank gilt auch den Unterstützern Alpenverein Sektion Hermagor, der Nassfeld Liftgesellschaft, dem Alpenhof Plattner und der Firma Pfeiffer Seiltechnik sowie den Unternehmen Hasslacher Holzbausysteme, Elektro Schuller und Metallbau Pirker, die das Stück gefertigt haben, für das Entgegenkommen. „Auch bei Sepp Lederer möchten wir uns für die bautechnische Unterstützung bedanken“, so Georg Ebenwaldner.
Händisch auf den Berg
Nachdem die Einzelteile für das Kreuz fertig waren, machte man sich, gemeinsam mit zwölf Helfern, auf den Weg zur „Kammleitn“, um das Gipfelkreuz der rechtmäßigen Bestimmung übergeben zu können. Der Wettergott war recht gnädig, denn bei strahlend schönem Wetter konnte das Projekt innerhalb zweier Tage finalisiert werden. „Die Hälfte des Weges konnten wir mit dem Traktor zurücklegen, den Rest mussten wir die schweren Utensilien selbst tragen.“
Die schweren Einzelteile wurden händisch den Berg hinaufgetragen
Besonderes Kreuz
Es gestaltete sich als schweißtreibende Herausforderung, das Exemplar, welches aus heimischer Lerche angefertigt wurde und ca. 2,50 m groß ist, auf den Berg zu bringen. Mithilfe vereinter Kräfte ist dies jedoch gut gelungen. Nun ziert das Kreuz, welches durch seine, in den Karnischen Alpen einzigartige Form besonders auffällt, dass geologisch außergewöhnliche Gebiet. Die Optik orientiert sich nach dem Abbild des Gartnerkofelkreuzes und den auf den Grenzsteinen zu findenden „Herrschaftskreuze“, welche auf das Fürstentum, das die Gegend anno dazumal besaß, zurückzuführen ist.
Social-Media Star
„Das neue Gipfelkreuz wird sehr gut angenommen“, erzählt Georg, „viele Wanderer haben sich seither ins Buch eingetragen und auch auf Instagram, Snapchat und Co. ist es zu finden“. Die Einweihung mit Segnung wird nächstes Jahr, zu Beginn der Wandersaison, stattfinden. Bis dahin wird das neue Kreuz´l auf der Kammleitn wohl noch den ein oder anderen Bergfex begrüßen dürfen…
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