ÖGK-Vorsitz: Peter McDonald übernimmt Leitung mit Fokus auf nachhaltige Gesundheitsversorgung

Österreich -

Zum Jahresbeginn 2026 übernimmt Peter McDonald, Vertreter der Dienstgeber:innen, turnusgemäß den Vorsitz des Verwaltungsrates der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK). Er tritt damit die Nachfolge von Andreas Huss an, der den Vorsitz in der zweiten Jahreshälfte 2025 innehatte und nun wieder als stellvertretender Vorsitzender agiert. Mit seinem erneuten Amtsantritt bringt McDonald nicht nur Kontinuität in die Leitung des Verwaltungsrates, sondern auch seine langjährige Erfahrung und Expertise in Gesundheitsfragen ein, die sowohl nationale als auch internationale Dimensionen umfasst.

Peter McDonald übernimmt Vorsitz des Verwaltungsrates der ÖGK.

Erfahrene Führungspersönlichkeit im Gesundheitswesen

Peter McDonald verfügt über umfassende Führungserfahrung im Gesundheitswesen. Er leitete über mehrere Jahre sowohl Sozialversicherungsträger als auch Organisationseinheiten der Sozialversicherung und war darüber hinaus in hochrangigen Positionen im privatwirtschaftlichen und öffentlichen Bereich tätig. Diese Kombination aus praktischer Führungserfahrung, strategischem Weitblick und Kenntnissen der komplexen Strukturen des österreichischen Gesundheitssystems befähigt ihn, die ÖGK in einer Phase erheblicher Herausforderungen kompetent zu steuern. Seine Rückkehr an die Spitze des Verwaltungsrates wird daher als ein wichtiges Signal für Stabilität und strategische Weiterentwicklung wahrgenommen.

Nachhaltige Strukturen und klare Prioritäten

Im Mittelpunkt von McDonalds aktueller Funktionsperiode steht die Neuaufstellung und Entflechtung des Gesundheitswesens, um die finanzielle Nachhaltigkeit der Krankenversicherung langfristig zu sichern. Angesichts steigender Kosten durch die demografische Entwicklung und medizinischen Fortschritt seien klare Prioritätensetzungen und nachhaltige Strukturen unerlässlich, betont McDonald. Gleichzeitig legt er einen starken Fokus auf die Versichertenorientierung: Prävention müsse stärker in den Mittelpunkt rücken, notwendige Leistungen sollten klar nach medizinischer Dringlichkeit priorisiert werden, um eine bedarfsgerechte Versorgung bei hoher Qualität zu gewährleisten. McDonald unterstreicht, dass diese Maßnahmen nicht nur aktuelle Fehlentwicklungen korrigieren sollen, sondern die Spitzenmedizin auf e-Card auch für kommende Generationen sichern.

Stabile Vertragspartnerstrukturen für flächendeckende Versorgung

Ein weiterer zentraler Schwerpunkt von McDonald ist die Sicherung stabiler und langfristig tragfähiger Vertragspartnerstrukturen. Die Gewinnung, Einbindung und dauerhafte Sicherung von Ärzt:innen sowie anderen Gesundheitsberufen sei eine zentrale Voraussetzung für eine flächendeckende, hochwertige medizinische Versorgung in ganz Österreich. „Österreich verfügt über ein sehr leistungsfähiges Gesundheitssystem, das international hohe Anerkennung genießt. Die medizinische Versorgung auf diesem Niveau zu sichern, erfordert grundlegende Veränderungen, die wir in diesem ersten Halbjahr vorbereiten und soweit möglich umsetzen wollen“, so McDonald. Ziel sei es, die Qualität der Versorgung nicht nur zu erhalten, sondern dauerhaft auszubauen und zukunftssicher zu gestalten.