„Wir brauchen mehr Wertschätzung und Unterstützung für die Pflege zuhause”, so Christian Ragger, “damit erfüllen wir den Wunsch der überwiegenden Mehrheit der Senioren, die ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen wollen”. Für viele ist aber die ambulante Pflege zu teuer. Daher ist eine zusätzliche individuelle Förderung für Pflegebedürftige nötig.
Pflegescheck
Mit einem solchen Pflegescheck kann jeder jene Leistungen finanzieren, die seiner individuellen Situation entsprechen: z.B. Ankauf von Stunden mobiler Dienste, Verwendung für 24-Stunden-Betreuung, Bezahlung von Ersatzpflege, wenn die betreuenden Angehörigen eine Auszeit brauchen.
Zwangsläufig keine zusätzlichen Mittel erforderlich
Die Einführung eines Pflegeschecks ist für die FPÖ die logische Weiterführung des erfolgreichen Reformweges der letzten Regierung. Seine Einführung würde nicht zwangsläufig zusätzliche Mittel erfordern. Wenn die Pflege zuhause leistbarer wird, wird die für die öffentliche viel teurere Versorgung in Heimen weniger beansprucht.
“Die Freiheitlichen stehen für eine menschenwürdige und hochwertige Pflege, die budgetfinanziert jedem Österreicher garantiert sein soll. Dazu gehört auch der dauerhafte Verzicht auf den Pflegeregress”, betont Ragger.
Der Bedarf wird immer größer
“Um den wachsenden Bedarf bei der Pflege morgen decken zu können, müssen wir heute alle Möglichkeiten nutzen, Fachkräfte für die Pflege zu gewinnen. Deshalb muss man interessierten 15- bis 17-jährigen auch einen Weg zu dieser Ausbildung freimachen. Aufgrund gesetzlicher Altersgrenzen sind sie derzeit ausgeschlossen. Die Einwände vor allem der SPÖ sind leicht zu entkräften: Der Lehrberuf Pflege, der in der Schweiz seit Jahren gut funktioniert, soll bei uns nicht gehen. Das glaubt doch keiner”, so Ragger.
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