FPÖ zum Weltfrauentag: Schluss mit Symbolpolitik – Frauen brauchen echte strukturelle Verbesserungen

Kärnten -

Der Weltfrauentag am 8. März darf nicht bei wohlklingenden Worten stehenbleiben. Für die FPÖ ist er ein klarer Auftrag für Verbesserung statt jährlicher Symbolpolitik. „Wertschätzung allein reicht nicht. Wer Gleichstellung ernst nimmt, muss die strukturellen Probleme anpacken, mit denen Frauen tagtäglich konfrontiert sind“, betonen die stellvertretende FPÖ-Frauensprecherin im Nationalrat NAbg. Tina Angela Berger und Kärntens FPÖ-Frauensprecher LAbg. Markus di Bernardo.

FPÖ: Faire Chancen für Frauen und Familien statt Gender-Debatten und Symbolpolitik

Kritisch sehen Berger und di Bernardo in diesem Zusammenhang auch den zunehmenden „Genderwahn“, der aus ihrer Sicht an den tatsächlichen Lebensrealitäten vieler Frauen vorbeigehe. Ideologische Sprachdebatten und theoretische Konstrukte würden keine einzige Mutter entlasten, keine Pflegekraft besser bezahlen und keine Frau vor Gewalt schützen.

„Frauenberufe” strukturell unterbezahlt

„Wir brauchen eine Politik für Frauen – nicht eine Politik der Gender-Ideologie“, so Berger. Tatsache ist: Typische Frauenberufe – insbesondere in Pflege, Betreuung, Handel oder soziale Dienstleistungen – sind bis heute strukturell unterbezahlt. Gleichzeitig arbeiten Frauen überdurchschnittlich häufig in Teilzeit, oft nicht freiwillig, sondern wegen Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen. Der Kärntner FPÖ-Frauensprecher LAbg. Markus di Bernardo warnt daher vor wachsender Altersarmut bei Frauen: „Die Kombination aus niedriger Bezahlung und Teilzeit ist ein wesentlicher Grund für den Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern – mit massiven Folgen für Karrierechancen und Pensionen. Wer jahrelang familiäre Verantwortung übernimmt und deshalb weniger verdient, darf im Alter nicht bestraft werden.“

Faire Chancen statt Quoten

Berger und di Bernardo lehnen jede Form von Quotenregelung für Führungspositionen ab: „Wir stehen für Chancengleichheit, aber gegen Zwangsquoten. Entscheidend müssen Leistung, Qualifikation und Einsatzbereitschaftsein – nicht das Geschlecht.“ Ein Schwerpunkt ihrer Politik liegt auf der finanziellen Absicherung von Pflege- und Betreuungsaufgaben: Wer Angehörige zuhause pflegt, soll dafür fair entschädigt werden, und Kindererziehungs- sowie Pflegezeiten sollen im Pensionssystem voll angerechnet werden. Zudem setzt sich die FPÖ für die Aufwertung und bessere Bezahlung typischer Frauenberufe wie Handel, Pflege und Sozialarbeit ein.

Schutz und Unterstützung für Frauen

Die Sicherheit von Frauen hat weiterhin höchste Priorität. Angesichts steigender Gewaltdelikte fordert Berger konsequente Strafverfolgung, wirksamen Opferschutz und strikte Maßnahmen bei Straftaten durch ausländische Täter. Frauenfeindlichen Wertvorstellungen wird mit Null-Toleranz begegnet. Gleichzeitig wird auf die steuerliche Entlastung von Familien und die Schaffung echter Wahlfreiheit für Frauen im Alltag gesetzt. „Frauen verdienen Sicherheit, faire Chancen und echte Wahlfreiheit. Nachhaltige Frauenpolitik heißt, Leistung anzuerkennen, Familien zu stärken und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Frauen im Alltag tatsächlich entlasten und vor Hass sowie Gewalt schützen – nicht nur am 8. März“, betonen Berger und di Bernardo abschließend.