Neben ihrer beruflichen Beständigkeit prägten vor allem zwei Konstanten ihr Leben: die Musik, die sie seit ihrer Kindheit begleitet und ihre Freude am Schreiben, die sie bis heute kreativ auslebt. Sie stammt aus einer musikalischen Familie: Vater Sebastian Mörtl war langjähriger Obmann der Gailtaler Trachtenkapelle Egg, ihre Geschwister sind bis heute aktive Mitglieder und ihr Neffe Dominik ist Kapellmeister. Durch die Heirat kam sie in die ebenfalls musikalisch tief verwurzelte Familie Viertler in Stranig. Ihr Mann Christof war viele Jahre Obmann des MV „Reißkofel Reisach“ und ist heute Ehrenobmann. Veronika spielte zunächst Klarinette bei der TK Egg, seit 2008 Saxophon beim MV „Reißkofel Reisach“, wo sie auch als Chronistin und Pressereferentin tätig ist. Seit rund zweieinhalb Jahren ist sie in Pension und genießt die Arbeit in der Natur: Kräutergarten, den „Kobas“ (Gemüseanbau am Feld), Brotbacken im Kachelofen und Schmankerln aus dem eigenen Garten. Seit 18 Jahren schreibt sie Texte für verschiedene Faschingsgilden, darunter die legendären „Sandler“ der Faschingsgilde Kötschach Mauthen. Immer wieder wird sie gebeten, Gedichte für Geburtstage, Hochzeiten und Vereinsjubiläen zu verfassen – selbstverständlich ohne „KI“.
Mit ihrem Mann Christof ist sie seit 1992 verheiratet und zur Familie zählen die Kinder Christina (36), Andreas (32) und Michael (29). Fünf Enkelkinder bereichern das Familienleben. Ihr Lebensmotto: „Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.“

Gailtal Journal: Welche Stationen Ihres Lebens haben Sie besonders geprägt?
Schon seit frühester Jugend bin ich mit der Musik verbunden. Nach der Blockflöte in der Volksschule habe ich mit zehn Jahren Klarinette gelernt. Mein Vater, der dreizehn Jahre Obmann war, prägte mich mit seinem ehrenamtlichen Engagement, seiner Verlässlichkeit und seinen sozialen Kompetenzen.
Welche Rolle spielt Musik heute in ihrem Alltag und in der Familie?
Seit 17 Jahren bin ich aktives Mitglied des MV Reißkofel Reisach. Es ist für mich etwas Besonderes, mit meiner Familie gemeinsam zu musizieren. Musik verbindet Generationen, lässt Freundschaften über Altersgrenzen hinweg entstehen und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Was verbinden Sie rückblickend mit Ihrer langen Tätigkeit an der HLW Hermagor?
Wenn man 45 Jahre mit einer Schule verbunden ist, so ist das mehr als nur ein Arbeitsplatz. Trotz stressiger Zeiten gab es viele schöne Augenblicke, an die ich mich gerne erinnere. Es freut mich, dass der Kontakt zu ehemaligen Kolleginnen und Kollegen auch in meinem „Ruhegenuss“ geblieben ist.
Welche Ihrer heutigen Tätigkeiten geben Ihnen besonders Kraft und Freude?
Ein intaktes Familienumfeld hat für mich einen hohen Stellenwert und ich genieße die Zeit mit meinen Enkelkindern. Positive Rückmeldungen, etwa zu den Texten der Faschingssitzung, motivieren mich, mit Begeisterung weiterzumachen. Ich hoffe, dass ich meine Hobbys Musik und Poesie noch lange ausüben kann.









































