Am 22. April 2026 wurden im Bildungshaus Schloss Krastowitz Kärntens beste Fleischwaren prämiert. Es ist eine Auszeichnung für eine besonders hohe Produktqualität. Dies wurde im Rahmen der zuvor stattgefundenen Verkostung von einer Fachjury festgestellt, die die Produkte auf Herz und Niere geprüft haben. Unter der Leitung von Dr. Franz Siegfried Wagner, Leiter des Instituts Dr. Wagner in Lebring (Steiermark) und langjähriger Verantwortlicher der Kärntner Fleischwarenverkostung, erfolgte eine intensive Einführung des Juryteams in die einzelnen Produktkategorien. Bewertet wurde nach einem international anerkannten Schema und klar definierten Prüfkriterien – ein strenges Verfahren, das höchste Objektivität garantiert.
Emotionale Momente bei der Preisverleihung
Die feierliche Übergabe der Medaillen und Urkunden wurde zum emotionalen Höhepunkt des Abends. Stolz, Freude und auch ein wenig Erleichterung waren in den Gesichtern der Ausgezeichneten zu lesen. Schließlich steckt hinter jedem Produkt ein langer Weg: „Von der Aufzucht bis zur Verarbeitung – wir machen alles selbst. Wenn man dann eine Auszeichnung bekommt, weiß man: Der Weg stimmt“, erzählt eine der prämierten Produzentinnen. Für viele Betriebe ist die Auszeichnung weit mehr als eine Medaille – sie ist ein Vertrauensbeweis: „Unsere Kundinnen und Kunden wissen, woher das Fleisch kommt. Sie kennen unsere Tiere, unseren Hof und unsere Arbeit. Diese Nähe schafft Vertrauen, das kein anonymes Produkt ersetzen kann. Dass unsere Qualität überzeugt, wurde auch bei der Verkostung bestätigt.“

Qualität beginnt am Bauernhof
Das hohe Qualitätsniveau ist das Ergebnis vieler ineinandergreifender Faktoren, um die sich der Landwirt kümmert. Die Tiere werden am eigenen Betrieb aufgezogen sowie mit hofeigenem Futter versorgt. Auch die Schlachtung und Verarbeitung erfolgen bei vielen Betrieben direkt am Hof. „Die wichtigste Voraussetzung für einen guten Speck ist eine hohe Fleischqualität. Diese entsteht nur, wenn es den Tieren gut geht und sie mit bestem Futter gefüttert werden. Und ganz wichtig ist auch eine stressfreie Schlachtung“ erklärt Johannes Rohrer, Junglandwirt und Fleischermeister der an diesem Abend mit den meisten Goldmedaillen und einem Kategoriesieg nach Hause ging.
Echte Wertschätzung für ehrliches Handwerk
„Die Auszeichnungen sind das Ergebnis harter Arbeit und konsequenter Qualitätsorientierung“, das weißt auch Petra Pobaschnig, selbst Landwirtin sowie Obfrau vom Direktvermarkterverband und Genussland Kärnten. „Sie macht sichtbar, was bäuerliche Betriebe tagtäglich leisten. “Diese Leistungen wurden auch von weitern Ehrengästen gewürdigt. Anerkennung und Gratulationen überbrachten unter anderem LK-Präsident Sigfried Huber, LK-Vizepräsidentin und Landesbäuerin Astrid Brunner, LK-Vizepräsident Roman Linder und Stellvertretend für LH-Stv. LAbg Stefanie Ofner. Sie gratulierten den Betrieben persönlich und überreichten für jedes ausgezeichnete Produkt Urkunden und Medaillen.

Kategoriesieger als Höhepunkt
Den feierlichen Höhepunkt bildete die Kür der Kategoriesieger – jener Produkte, die in ihrer Kategorie besonders herausragten und die Jury auf ganzer Linie überzeugten.
Ein starkes Zeichen für regionale Lebensmittel
Nach der diesjährigen Prämierung steht einmal mehr fest: Auf Kärntens Höfen wird mit hoher Professionalität, großer Sorgfalt und Verantwortung gearbeitet. Der Weg zu hochwertigen Lebensmitteln beginnt bei der Erzeugung der Rohstoffe und setzt sich konsequent über alle Verarbeitungsschritte fort. Hinter jedem Produkt steht eine Familie, die diesen Prozess in seiner gesamten Breite beherrscht und mit großer Sorgfalt, Fachwissen und persönlichem Einsatz arbeitet.
Die ausgezeichneten Produkte vom Bauernhof stehen damit für weit mehr als guten Geschmack: Sie erzählen Geschichten von bäuerlichen Betrieben, von Verantwortung und echter Handwerkskunst. Wer also regional kauft, setzt auf Vertrauen, Transparenz und ausgezeichnete Qualität – direkt vom Bauernhof.




















































