Arbeitsgespräch zur langfristigen Sicherung der Befahrbarkeit der Passstraße
Im Fokus stand dabei, wie man gemeinsam für eine langfristig sichere Befahrbarkeit der Passstraße sorgen kann. Bekanntermaßen haben Friaul-Julisch-Venetien und Kärnten in einer bilateralen Arbeitsgruppe mehrere technisch machbare Varianten – von Tunnellösungen bis hin zu einer alternativen Straßenführung – ausarbeiten lassen.
„Für die Umsetzung brauchen wir aber in jedem Fall die finanzielle Unterstützung aus Rom und Wien. Insofern war dieses Arbeitsgespräch mit Minister Salvini sehr wichtig. Er hat die Bereitschaft zur gemeinsamen Vorgehensweise klar unterstrichen“, informiert Gruber, der gegenüber Salvini insbesondere die europäische Dimension der Passstraße sowie auch die hervorragende Zusammenarbeit mit seiner friulanischen Amtskollegin Cristina Amirante betonte.
Bedeutung des Grenzübergangs für regionale Entwicklung betont
Die technischen Unterlagen zu den Ausbauvarianten waren Ministeriumsvertretern bereits im vergangenen Oktober präsentiert und übermittelt worden. Das persönliche Treffen mit Salvini haben Gruber und Schuschnig nun dafür genutzt, mit Nachdruck darauf hinzuweisen, wie eng die weitere Entwicklung der betroffenen Regionen mit diesem Grenzübergang verbunden ist.
Absicherung des Plöckenpasses als wichtiges Anliegen
„Wir haben uns bei den Regierungsverhandlungen in Wien dafür eingesetzt, die Absicherung des Plöckenpasses auf die Agenda zu bringen, und haben natürlich auch die Gelegenheit ergriffen, im Gespräch mitAbsicherung des Plöckenpasses als wichtiges Anliegen darauf hinzuweisen. Es geht hier um mehr als eine reine Verkehrsverbindung“, unterstreicht Landesrat Sebastian Schuschnig nach dem Gespräch im Ministerium. Daran haben auch die regionalen Abgeordneten Ronny Rull sowie Stefano Mazzolini teilgenommen, deren Engagement und guter Kontakt zum Ministerium zum Austausch beigetragen haben.

Neues Treffen vereinbart
Ein weiteres Treffen wurde nun bereits vereinbart: Matteo Salvini hat sich zu einem Termin mit der neuen Bundesregierung sowie den zuständigen Landesregierungsmitgliedern in Kärnten und Friaul bereit erklärt, sobald eine definitive Empfehlung der bilateralen Arbeitsgruppe zu einer der Ausbauvarianten vorliegt.