Die Konsumenten haben ein Recht darauf, zu erfahren, woher ihr Fleisch in gastronomischen Betrieben stammt, und Anspruch auf vollständige Nachvollziehbarkeit und Transparenz. Laut Köfer sollte diese Kennzeichnungspflicht nicht nur für frisches und tiefgekühltes Fleisch gelten, sondern besonders auch für verarbeitete Produkte.
Forderung nach Transparenz am Teller
Jeder Kunde müsse ohne Umwege erkennen können, woher das Fleisch stammt, betont Köfer: „Solch eine Kennzeichnungspflicht brauchen wir EU-weit in der Gastronomie. Vor allem große Systemgastronomie-Betriebe machen aus der Herkunft ihrer Produkte oftmals ein großes Geheimnis, während viele kleine Gasthöfe sehr transparent über ihren Warenbezug Auskunft erteilen.“ Laut Köfer sei die Herkunftsbezeichnung auch ein Baustein, um Billigfleischimporte etwas einzuschränken: „Billiges Schweinefleisch aus Spanien oder billiges Geflügelfleisch aus Polen, Ungarn oder Slowenien bzw. Kalbfleisch aus Holland. Bei diesen geographischen Angaben würde es sich der Konsument zweimal überlegen, ob er solch ein Produkt wirklich auf seinem Teller haben möchte.“ Ein diesbezüglicher Landtagsantrag des Team Kärnten werde bereits im zuständigen Ausschuss behandelt, berichtet Köfer.









































