Vor wenigen Tagen, exakt am 15. Feber, durfte Karl Schnabl in seinem Eigenheim in Latschach am Magdalensberg auf sein fünfzigjähriges Olympiasiegerjubiläum anstoßen. Der erste und einzige österreichische Skisprungolympiasieger wurde dafür an seinem Festtag auch vom ORF mit einem imposanten TV-Sport-Rückblick geehrt. „1976 war es sicherlich ein historischer Schritt für den österreichischen Skisprungsport“, blickt Schnabl zurück und freut sich über die fünf Jahrzehnte positive Nachwuchsarbeit seines SV Achomitz – SC Zahomc.
Basis für Nachfolger schaffen
Damit die Achomitzer Talenteschmiede auch weiterhin nicht einrostet, sind Obmann und Trainer Franz Wiegele jun. und Schülertrainer Peter Grießer immer darauf bedacht, das Interesse der skisprungbegeisterten Kinder und Jugendlichen zu fördern. „Dabei ist die nordische Kombination des Kärntner Landesskiverbandes eine große Motivationsunterstützung. Denn bis zum vollendenten 15. Lebensjahr werden die Ergebnisse aus Langlauf und Skispringen als Kombisumme der jungen Athleten gewertet. Damit können sie sich ohne Stress entwickeln und müssen sich erst nach dem Pflichtschulalter für ihre nordische Richtung entscheiden. Vielleicht in Zukunft sogar auch gepaart mit einem Lehrberufsplatz bei der Stadt Villach. Denn dieses Nachwuchssportler- und Förderangebot wurde erst vor wenigen Tagen neu vorgestellt“, berichtet LSVK-Fachreferent Nordische Kombination Franz Wiegele jun.

Die kombinierenden „Nachwuchshupfer“
Genau diese vielen Achomitzer Sportangebote faszinieren und verzaubern Raffael Prugger und Edin Egger bei ihren Trainingseinheiten und Weitenjagden auf den verschiedensten Schanzentischen im Alpen-Adria Raum nach wie vor. „Ich bin durch den Goldi Cup zum „Skihupfen“ gekommen. Das Sprungfieber hat mich sofort gepackt. Jetzt trainiere ich daraufhin, vielleicht auch einmal so abheben zu können, wie mein Idol Daniel Tschofenig“, sagt der zehnjährige Obermöschacher. Seinen weitesten Satz landete Edin bei 14,5 Metern, als er auf der 15-Meterschanze so richtig ins Fliegen kam. Wie auch vergangenen Feber, als er beim NK-Landescup als Zweiter aufs Podest lief und sprang. Hingegen schon etwas weiter gehen die Sprünge des elfjährige Raffael. Der Mauthner liebt alle Varianten von Raclette-Rezepturen und geht beim technischen Legobauen mit derselben Präzision vor wie am Schanzentisch. „Bisher war mein weitester Satz 28 Meter, vom 30er Bakken. In dieser Saison möchte ich diese Weite noch verbessern, wie auch meine Chance, auf einen möglichen NK-Landescupsieg in der Klasse Kinder II“.









































