Kärnten -
Die heimischen Wehren wurden vom Land Kärnten mit 18.000 Mund- und Nasenschutz-Masken ausgestattet. “Damit können wiederum unsere Feuerwehrleute andere Menschen bei künftigen Einsätzen noch umfangreicher schützen”, so Feuerwehr- und Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner am heutigen Dienstag.
Achtgeben aufeinander: 18.000 Schutzmasken für Feuerwehren
„COVID-19 hat Österreich und ganz Europa getroffen. Der Erfolg der angeordneten Maßnahmen, wie etwa die Reduktion der sozialen Kontakte, hängt im hohen Maße vom gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein und der Solidarität füreinander ab. Diese Krise werden wir nur gemeinsam bewältigen können“, so Feuerwehr- und Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner heute, Dienstag. „Das Achtgeben aufeinander ist derzeit so wichtig, wie noch nie. Deswegen bin ich auch froh, dass wir die heimischen Wehren mit 18.000 Mund- und Nasenschutz-Masken ausstatten können. Damit können wiederum unsere Feuerwehrleute andere Menschen bei künftigen Einsätzen noch umfangreicher schützen.“
Vorkehrungen für Assistenzleistungen
„Die Feuerwehr hat im Kern die ihr zugeteilten Aufgaben nach dem Kärntner Feuerwehrgesetz zu vollziehen. Um dies auch nachhaltig sicherzustellen, kommt dem Schutz der eigenen Organisation höchster Stellenwert zu“, betont Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin. „Da diese Krise und die damit in Verbindung stehenden Maßnahmen (in unterschiedlicher Ausprägung) noch über Wochen und Monate andauern wird, könnte es sein, dass die Feuerwehren um definierte Assistenzleistungen im logistischen Sinne, sprich, Transporte verschiedenster Güter von A nach B, ersucht werden. Aus diesem Grund werden aktuell alle organisatorischen Vorkehrungen für solche Assistenzleistungen getroffen, dazu zählen eben unter anderem auch die MNS-Masken“, erläutert Fellner.
14 Feuerwehren treffen Vorbereitungen
Um die Einsatzbereitschaft der Wehren grundsätzlich zu gewährleisten, werden nur jene Feuerwehren, die generell überörtliche Aufgabenstellungen zu erfüllen haben, zu möglichen Assistenzleistungen herangezogen werden. Dazu zählen 14 Feuerwehren aus Kärnten aus dem Bereich der Stützpunkt-1-Feuerwehren und den dezentralen KAT-Stützpunkten. Sie treffen nun die notwendigen Vorbereitungen für zukünftig mögliche logistische Assistenzeinsätze. Der Ablauf sieht laut Fellner und Robin folgendermaßen aus: Eine Assistenzleistung ist über das Koordinationsgremium des Landes Kärnten anzufordern. Die jeweilige Feuerwehr wird dann von der Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) informiert. Fellner: „In diesen herausfordernden Zeiten wollen wir auch mit der Feuerwehr unterstützen und helfen, wo es nur geht.“
Zum Ferienbeginn in Kärnten bleibt die Lawinensituation für Wintersportlerinnen und -sportler weiterhin heimtückisch. In weiten Teilen des Landes gilt aktuell Gefahrenstufe 3 – erhebliche...
Die Polizei Kärnten warnt aktuell vor einer Häufung von Betrugsfällen im Zusammenhang mit vermeintlichen Online-Investmentplattformen. Betrüger kontaktieren potenzielle Anlegerinnen und Anleger telefonisch, per E-Mail...
In Spittal an der Drau herrscht tiefe Bestürzung: Adrian Hartel, 23 Jahre alt und Bezirksobmann der Freiheitlichen Jugend Kärnten, ist verstorben. Die Freiheitliche Jugend...
Nachdem in St. Valentin bei Obervellach im Mölltal ein Wolf mit GPS-Sender erschossen wurde, sieht der Verein Wölfe in Österreich darin einen klaren Verstoß...
Nach zwei Lawinenabgängen am vergangenen Sonntag forderten die heftigen Schneefälle am Mittwochnachmittag, den 04. Februar 2026, erneut ein Todesopfer. Ein 33-jähriger Mann verlor sein...
Am Donnerstag, den 05. Februar 2026, kam es gegen 11:25 Uhr in der Gemeinde Greifenburg zu einem schweren Arbeitsunfall. Ein 45-jähriger Mann aus dem...
Anzeige
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Reddit. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.