Black Friday & Cyber Monday: So viel investieren Haushalte in Kärnten in diesem Jahr

Österreich/ Kärnten -

 Die Black Week steht vor der Tür: Am 28. November startet der Black Friday, gefolgt vom Cyber Monday am 1. Dezember. Laut dem aktuellen Consumer Check des Handelsverbands, für den über 1.000 Österreicher:innen befragt wurden, planen die Konsument:innen heuer Rekordausgaben von rund 460 Millionen Euro – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr (400 Millionen Euro).

In Kärnten liegen die geplanten Pro-Kopf-Ausgaben für Black Week-Einkäufe bei 270 Euro.

 

Pro-Kopf-Ausgaben steigen deutlich

Fast zwei Drittel der Österreicher:innen (63 Prozent) wollen heuer die Black Week nutzen und geben im Schnitt 294 Euro pro Person aus – rund 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wird der bisherige Rekord von 450 Millionen Euro aus 2022 übertroffen. Besonders hoch fallen die Ausgaben in Westösterreich aus: Tirol und Vorarlberg liegen mit 334 Euro, Oberösterreich und Salzburg mit 317 Euro pro Kopf an der Spitze. Wien folgt mit 310 Euro, Kärnten und die Steiermark liegen bei 270 Euro, während Niederösterreich und das Burgenland mit 257 Euro am unteren Ende rangieren.

Jung kauft am meisten – Smart Shopping auf dem Vormarsch

Vor allem die Generation Z (18–28 Jahre) zeigt sich besonders aktiv: 81 Prozent planen Einkäufe während der Black Week. Bei den Millennials (29–43 Jahre) sind es 77 Prozent, bei der Generation X (44–59 Jahre) noch 64 Prozent und bei den Babyboomern und Golden Agern (60+) lediglich 43 Prozent. Ein weiterer Trend zeichnet sich ab: Konsument:innen vergleichen zunehmend Preise und planen ihre Käufe bewusster. „Die Menschen kaufen heuer selektiver und smarter. Spontane Einkäufe bleiben, aber das Preisbewusstsein steigt“, erklärt Nike Herzog-Osikominu, Country Managerin von idealo.at.

Online-Handel dominiert, Auslandsgeschäfte nehmen zu

61 Prozent der Käufer:innen nutzen Black Friday und Cyber Monday für Weihnachtsgeschenke – deutlich weniger als im Vorjahr (80 Prozent). Gleichzeitig zeigt sich die klare Dominanz des Online-Handels: 44 Prozent planen ausschließlich online einzukaufen, 38 Prozent sowohl online als auch stationär, und nur etwa jeder Zehnte möchte nur im stationären Handel shoppen. Besorgniserregend ist, dass ein wachsender Teil der Online-Ausgaben ins Ausland fließt: 71 Prozent der Käufer:innen wollen bei internationalen Anbietern wie Amazon oder eBay einkaufen, bereits 21 Prozent planen Bestellungen bei Billigplattformen aus Fernost wie Temu oder Shein.

Vorsicht vor Fake-Shops!

Experten warnen vor unseriösen Online-Shops: „Gerade angesichts zahlreicher dubioser oder krimineller Anbieter ist es entscheidend, auf vertrauenswürdige Händler zu achten“, sagt Rainer Will. Orientierung bieten etwa Gütesiegel wie Trustmark Austria, das regelmäßig kontrolliert wird. „Black Friday ist längst kein Vertrauensvorschuss mehr, sondern ein Tag für Preisvergleiche. Viele Rabatte wirken größer, als sie tatsächlich sind. Transparente Preisverläufe helfen, die besten Angebote zu erkennen“, ergänzt Herzog-Osikominu.