Der „Feel Good-Manager“

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Tröpolach -

In der Diskussion um den ausufernden Fachkräftemangel im Tourismus, zeigt ein Kärntner Qualitätsbetrieb, wie er versucht, dieses Thema anzugehen. Hotelier Christian Wassertheurer weiß, was seine Gäste und Mitarbeiter brauchen. Deshalb hat er eine neue Stelle geschaffen, die es so noch nicht gegeben hat.


Ideenreiche Stellen braucht der Tourismus“, ist Wassertheurers Antwort auf die Zeichen der Zeit. „Wenn sich das Gästeverhalten und die Mitarbeiterbedürfnisse verändern, müssen die Jobbeschreibungen neu definiert werden.“ So geht der tatkräftige Unternehmer mit gutem Beispiel voran und hatte einen „Feel Good-Manager“ ausgeschrieben. Er soll alle im Samerhof glücklich machen, ist gleichermaßen für das Wohl der Gäste sowie der Mitarbeiter zuständig. Der innovative Gedanke setzt auf ein soziales Multitalent, das sich im eigenen Hotelbetrieb und dessen Umgebung bestens auskennt, eine Person, die man (fast) alles fragen kann.

Innovative Stelle für optimale Zufriedenheit und Bindung an das Unternehmen

„Eigentlich hatten wir anfangs eine klassische Hoteldirektorenposition definiert. Doch im Rahmen einer Bedarfsanalyse konnten wir mit dieser Begrifflichkeit nichts anfangen“, erzählt Wassertheurer. Mit der Erkenntnis, dass es doch tiefer in die Materie einsteigen wolle, hat sich das Samerhof-Team dann ganz klar gegen eine solche klassische Ausschreibung entschieden. Der neue Manager soll Gäste und Mitarbeiter glücklich machen und das Bindeglied zur Geschäftsleitung sein. So kann sich Hotelier Christian Wassertheurer um sein Kerngeschäft wie etwa der Zahlenanalysen oder Produktentwicklung kümmern. Der neue Job dreht sich zum ersten Mal um das verschränkte Miteinander im Betrieb, um das Wohlfühlen aller Menschen, die sich im Hotel aufhalten. Die Position dient als Brückenbauer im stressigen Betriebsalltag. Gemeinsam wird an Visionen gearbeitet, was es zum Glück der Gäste und Mitarbeiter braucht.

Gesucht – gefunden

Und die Bemühungen geben Wassertheurer in seinem aufgeschlossenen Bestreben Recht. Denn trotz akuten Fachkräftemangels in der Tourismusbranche wurde die Stelle aufgrund der attraktiven Stellenbeschreibung schnell besetzt. Der Neue heißt Patrick Fritz, ist Villacher, kommt aus dem Gesundheitsbereich und kennt sich bestens in der Region und mit dem Wohl der Menschen aus und soll die Customer-Journey mit ganz viel Herz begleiten. Er wird nun überall an der Gästefront dabei sein, viel mit den Kollegen unternehmen und für interne Lösungen sorgen. „Everybody`s Darling“ sozusagen.

V.l.n.r.: Marion Thurner, Simone Unterluggauer, Daniel Deutschmann, Christian Wassertheurer, Patrick Fritz, Greta Gulyas, Selina Mandler, Evelyn Mandler

Nachhaltig weiterbilden macht glücklich

Auch Simone Unterlugauer ist Feuer und Flamme. Als Kreativmanagerin ist sie für das Kinder- und Familyprogramm zuständig und wird dabei auch sportwillige Mitarbeiter miteinbinden. „Was für unsere Gäste gut ist, passt auch für unsere Mitarbeiter.“ So können Mitarbeiter bei vielen Programmen einfach mitmachen. Weiterbildung, Neues entdecken und sich selbst versuchen, wird im Samerhof gelebt. So kamen Anfang Mai die beiden als Abgesandte des einzigen Österreichischen Betriebs in den Genuss des weltweiten TUI-Education-Programms in der Türkei, wo sie sich als Urlaubsmanager mit vielen anderen weltweit angereisten Animationsmanagern eine Woche lang weitergebildet und ausgetauscht haben. „Wir haben gelernt, dass der Kernbereich unserer Arbeit darin besteht, Gäste – ob groß oder klein – und auch Mitarbeiter glücklich zu machen“, kehrten die beiden voller Elan zurück und sorgen dafür, dass sich der Samerhof als bestbewertetes TUI-Hotel des Landes hin zu einem Ganzjahresbetrieb entwickelt.

Alle neuen Mitarbeiter aus der Region

Neu im Team Samerhof ist auch Marion Thurner, zuständig für die Bereiche Vertrieb und Marketing, sowie Evelyn und Selina Mandler für den Bereich Rezeption und Backoffice. Auch Daniel Deutschmann, der für alle handwerklichen Belange zuständig ist, und Greta Gulyas, die den Kinderbereich im Samerhof Kidsclub tatkräftig unterstützt, kamen frisch ins Team. Die Veränderung durch die neue Jobbeschreibung des „Feel good-Managers“ macht sich auch nach kurzer Zeit schon im Management bemerkbar. Dass er keinen einzigen Mitarbeiterabgang in diesen schwierigen Zeiten verzeichnet, bestätigt seinen Weg.