Rund um die Uhr für sichere Straßen: Winterdienst startet im Bezirk Hermagor

Hermagor -

Mit November hat der Winterdienst auf Kärntens Landesstraßen offiziell begonnen. Nach vereinzelten Schneefällen gab es bereits erste Räum- und Streueinsätze – als Vorgeschmack auf die bevorstehende Wintersaison.

LHStv. Gruber: „Der Winterdienst ist eine der wichtigsten Leistungen unserer Landesstraßenverwaltung“ – 36 Mitarbeiter aus den Straßenmeistereien Kötschach und Hermagor von November bis März im Einsatz – Landesweit werden jährlich rund 10 Mio. Euro für den Winterdienst bereitgestellt

Über 400 Mitarbeiter aus 17 Straßenmeistereien und vier Bauhöfen stehen landesweit von November bis Ende März im Einsatz. Ausgerüstet mit insgesamt 71 LKW, 43 Unimogs, 32 Schneefräsen und Schneeschleudern, drei Traktoren sowie zusätzlichem Sondergerät sorgen sie für sichere und schneefreie Landesstraßen. Im Bezirk Hermagor sind 36 Mitarbeiter aus den Straßenmeistereien Kötschach und Hermagor mit 12 modernen Räumfahrzeugen im Einsatz. Sie sind während den Wintermonaten für die Räumung und den Streudienst auf fast 500 Straßenkilometern verantwortlich.

Wichtiger Beitrag für Sicherheit und Erreichbarkeit

„Der Winterdienst ist eine der wichtigsten Leistungen unserer Landesstraßenverwaltung. Unsere Mitarbeiter leisten damit einen entscheidenden Beitrag, um die sichere Befahrbarkeit unserer Landesstraßen auch während der Wintermonate gewährleisten zu können“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter und Straßenbaureferent Martin Gruber. Darüber hinaus werde mit dem Winterdienst die Erreichbarkeit der Regionen und insbesondere des ländlichen Raums gesichert. „Das betrifft die Bevölkerung vor Ort aber vor allem auch Einsatz- und Rettungsfahrzeuge, die Lebensmittelversorgung oder den wirtschaftlichen Verkehr im Allgemeinen“, so Gruber. Landesweit werden im Schnitt zehn Millionen Euro pro Jahr in den Winterdienst investiert. Rund 800.000 Euro davon sind in diesem Winter für den Bezirk Hermagor vorgesehen – die tatsächlichen Kosten hängen jedoch von der Witterung ab und stehen erst nach dem Winter fest.

Sole als umweltfreundliche Alternative

Um den Salzverbrauch und damit die Umweltbelastung zu reduzieren, setzt das Land auch heuer wieder verstärkt auf den Einsatz von Sole. Dabei wird Trockensalz mit einer Salzlösung gemischt als Feuchtsalz auf der Fahrbahn ausgestreut. „Diese Methode hat sich in den letzten Jahren bewährt. Die Sole haftet sofort und wird im Gegensatz zum Trockensalz nicht von der Fahrbahn verweht, wodurch der Salzverbauch reduziert und Kosten eingespart werden können“, erklärt Gruber. Kärntenweit stehen aktuell 51 Salzsilos und 40 Soletanks bereit, gefüllt mit rund 13.300 Tonnen Streusalz. Das entspricht knapp 70 Prozent des Bedarfs für einen durchschnittlichen Winter und deckt damit einen wesentlichen Teil der erwarteten Einsätze ab. Im Bezirk Hermagor gewährleisten sechs Salzsilos und zwei Soletanks an verschiedenen Standorten kurze Wege und eine stabile Versorgung. Zusätzlich verfügt jedes Straßenbauamt über eine moderne Soleaufbereitungsanlage.

Straßenmeistereien bestens gerüstet

Die Straßenmeistereien sind damit für den Winterdienst bestens gerüstet. „Mit hervorragend geschultem Personal, einer modernen Fahrzeugflotte und einem stabilen Versorgungskonzept sind wir optimal vorbereitet. Mein großer Dank gilt allen Mitarbeitern in den Straßenmeistereien Kötschach und Hermagor, die während der Wintermonate rund um die Uhr im Einsatz stehen und für sichere und schneefreie Straßen im Bezirk sorgen“, so Gruber abschließend.