12 Millionen Euro für Kärntens Straßen
Finanziert wird dieses Projekt aus jenen Mitteln, die das Land Kärnten als Ersatzbetrag mit den am sogenannten Baukartell beteiligten Firmen verhandelt hat. Zwischen 2002 und 2017 kam es in der österreichischen Bauwirtschaft zu illegalen Preisabsprachen zwischen Bauunternehmen. Auch das Land Kärnten war von diesen Absprachen betroffen. Für den dadurch entstandenen finanziellen Schaden konnte LHStv. Gruber eine Wiedergutmachung in Höhe von rund 12 Millionen Euro erkämpfen. „Durch das erkämpfte Geld aus dem Baukartell können wir wichtige Sanierungsprojekte vorziehen, die angesichts der angespannten Budgetsituation ansonsten erst in den kommenden Jahren möglich gewesen wären. Die B110 in Kötschach ist eines davon“, so Gruber.

Fertigstellung Mitte November geplant
Im Zuge der Arbeiten in Kötschach werden die bestehenden Asphaltschichten teilweise abgetragen und anschließend neu hergestellt. Zudem wird die Entwässerung angepasst. Dazu werden der bestehende Asphalt, der Pflasterstreifen und die Granitleistensteine entfernt und durch eine Granitpflastermulde ersetzt. Die Bauarbeiten erfolgen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. In Ausnahmefällen kann es zu kurzen Verkehrsunterbrechungen kommen. Die Fertigstellung ist für Mitte November vorgesehen.
Straßen sichern Mobilität und Wirtschaft
„Unsere Landesstraßen sind wichtige Lebensadern für die Regionen. Sie verbinden Gemeinden und Täler, sichern die Erreichbarkeit und sind für Bevölkerung und Wirtschaft von großer Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, stark beanspruchte Abschnitte wie diesen an der B110 laufend zu erhalten und gezielt zu sanieren“, so Gruber abschließend.









































