Sanierung an der B110 Plöckenpass Straße in Kötschach startet

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B110 Plöckenpass Straße -

Ein stark beanspruchter Abschnitt der B110 Plöckenpass Straße im Ortsgebiet von Kötschach wird ab nächster Woche saniert. Das rund 200 Meter lange Straßenstück direkt vor dem Rathaus weist infolge zahlreicher Grabungs- und Verlegearbeiten deutliche Fahrbahnunebenheiten auf. Hinzu kommen Einzel- und Netzrisse, Materialausbrüche, Schlaglöcher sowie starke Verdrückungen. Auch die bestehende Entwässerungsanlage ist veraltet und nicht mehr funktionsfähig, heißt es.

Nächste Woche beginnen Sanierungsarbeiten an der B110 Plöckenpass Straße im Ortsgebiet von Kötschach

„Der Zustand dieses Straßenabschnitts macht eine Sanierung notwendig. Mit den Arbeiten beheben wir die bestehenden Schäden an der Fahrbahn und erneuern gleichzeitig die Entwässerung. Damit wird die B110 mitten im Ortsgebiet von Kötschach wieder in einen ordentlichen Zustand gebracht“, erklärt Straßenbaureferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber. Insgesamt werden dafür 225.000 Euro investiert.

12 Millionen Euro für Kärntens Straßen

Finanziert wird dieses Projekt aus jenen Mitteln, die das Land Kärnten als Ersatzbetrag mit den am sogenannten Baukartell beteiligten Firmen verhandelt hat. Zwischen 2002 und 2017 kam es in der österreichischen Bauwirtschaft zu illegalen Preisabsprachen zwischen Bauunternehmen. Auch das Land Kärnten war von diesen Absprachen betroffen. Für den dadurch entstandenen finanziellen Schaden konnte LHStv. Gruber eine Wiedergutmachung in Höhe von rund 12 Millionen Euro erkämpfen. „Durch das erkämpfte Geld aus dem Baukartell können wir wichtige Sanierungsprojekte vorziehen, die angesichts der angespannten Budgetsituation ansonsten erst in den kommenden Jahren möglich gewesen wären. Die B110 in Kötschach ist eines davon“, so Gruber.

Betroffen ist ein rund 200 Meter langer Abschnitt im Bereich des Rathauses (c) Land Kärnten

Fertigstellung Mitte November geplant

Im Zuge der Arbeiten in Kötschach werden die bestehenden Asphaltschichten teilweise abgetragen und anschließend neu hergestellt. Zudem wird die Entwässerung angepasst. Dazu werden der bestehende Asphalt, der Pflasterstreifen und die Granitleistensteine entfernt und durch eine Granitpflastermulde ersetzt. Die Bauarbeiten erfolgen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. In Ausnahmefällen kann es zu kurzen Verkehrsunterbrechungen kommen. Die Fertigstellung ist für Mitte November vorgesehen.

Straßen sichern Mobilität und Wirtschaft

„Unsere Landesstraßen sind wichtige Lebensadern für die Regionen. Sie verbinden Gemeinden und Täler, sichern die Erreichbarkeit und sind für Bevölkerung und Wirtschaft von großer Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, stark beanspruchte Abschnitte wie diesen an der B110 laufend zu erhalten und gezielt zu sanieren“, so Gruber abschließend.