Welche Gefahr droht?
Die Absicht hinter dem Betrug ist klar: Zugriff auf das Konto der Opfer und damit auf ihr Geld. Ein eigenes Bitpanda-Wallet ist dafür nicht nötig – die Betrüger haben für jede Situation passende Geschichten parat. Mit geschickter Gesprächsführung bringen sie die Opfer dazu, entweder ihre Logindaten preiszugeben oder eine Fernzugriffssoftware zu installieren. Sobald das Opfer sein Onlinebanking öffnet, übernehmen die Täter die Kontrolle über das Gerät – angeblich, um „verdächtige Transaktionen“ zu überprüfen.

Zwei-Faktor-Codes werden zur Falle
Tatsächlich nutzen sie die Situation, um Abbuchungen durchzuführen. Um diese angeblich zu stoppen, fordern sie die Opfer auf, die Zwei-Faktor-Codes zu übermitteln. So bestätigen die Opfer unwissentlich die Abbuchungen selbst und helfen den Betrügern, das Konto leerzuräumen. Oft wiederholt sich das Spiel über mehrere Schritte, bis der Betrug auffliegt oder das Konto vollständig leergeräumt ist. In Berichten werden Schäden im mittleren fünfstelligen Bereich genannt.
Wie erkennt man den Betrug?
Die Warnzeichen ähneln klassischen Phishing-Versuchen:
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Absenderadresse: E-Mails erscheinen zwar als „Bitpanda Sicherheit“, stammen aber nicht von Bitpanda.
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Druck und Eile: Formulierungen wie „Kontaktieren Sie sofort unser Sicherheitsteam!“ sollen die Opfer zu Fehlern zwingen.
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Unrealistische Meldungen: Eine Warnung über unautorisierten Zugriff auf ein Bitpanda-Wallet, das Sie gar nicht besitzen, ist ein eindeutiger Hinweis auf Betrug.
Richtig reagieren
Wenn Überweisungen bereits freigegeben wurden, ist der Handlungsspielraum begrenzt.
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Bank kontaktieren: Schildert die Situation – eventuell lässt sich das Geld noch stoppen oder zurückholen.
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Polizei einschalten: Anzeige erstatten.
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Wachsam bleiben: Die Täter könnten versuchen, erneut über eine andere Masche an das Geld zu gelangen.








































