Der Mann surfte auf seinem Computer auf einer bekannten Social-Media-Plattform im Internet, als plötzlich mehrere Pop-up-Fenster in seinem Browser erschienen.
Pop-up-Fenster mit angeblicher Servicenummer
Einige davon ließen sich nicht mehr schließen, was den Eindruck eines technischen Problems vermittelte. In einem der Fenster war eine Servicenummer einer bekannten Softwarefirma angegeben. In der Annahme, Hilfe bei einem technischen Problem zu erhalten, wählte der 64-Jährige diese Nummer.
Fernzugriff gewährt
Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein angeblicher Mitarbeiter der Softwarefirma. Dieser erklärte, das Problem überprüfen zu können, benötige dafür jedoch einen Fernzugriff auf den Computer des Mannes. Der 64-Jährige gewährte den Zugriff. Der Unbekannte gab daraufhin vor, mehrere angebliche Störungen auf dem Computer zu beheben. Im weiteren Gespräch behauptete der vermeintliche Support-Mitarbeiter, dass der Computer gehackt worden sei und dadurch bereits mehrere Überweisungen ausgelöst worden wären. Diese müssten dringend storniert werden. Unter diesem Vorwand brachte der Täter den Mann dazu, mehrere Vorgänge im Online-Banking zu bestätigen. Tatsächlich handelte es sich dabei jedoch nicht um Stornierungen, sondern um echte Überweisungen.
Schaden im vierstelligen Bereich
Durch diese Täuschung entstand dem 64-jährigen Villacher ein finanzieller Schaden im niedrigen vierstelligen Eurobereich. Der Mann erstattete schließlich Anzeige wegen Betrugs.








































