B111 Gailtal Straße wird weiter modernisiert
Ein zentrales Projekt im heurigen Jahr ist die Instandsetzung der B111 Gailtal Straße im Bereich Hermagor Mitte und Hermagor West. Mit einem Investitionsvolumen von rund 600.000 Euro werden im Mai und Juni der Asphalt erneuert, Gehsteige saniert sowie der desolate Pflasterstreifen zwischen Obervellach und Hermagor instandgesetzt. Bereits in den vergangenen Jahren wurden rund 14 Millionen Euro in die Modernisierung dieser wichtigen Verkehrsverbindung im Bezirk investiert.
Weitere Bauarbeiten im Bezirk
Auf der L33 Kreuzner Straße im Bereich Windische Höhe werden rund 600.000 Euro investiert. Der Straßenkörper wird auf einer Länge von über 1,5 Kilometern durchgefräst, verdichtet und anschließend neu asphaltiert. Die Bauarbeiten beginnen Mitte April und sollen bis Mitte Juni abgeschlossen sein. An der L21 Würmlacher Straße im Bereich Würmlach/Ost werden rund 550.000 Euro investiert. Auf einem etwa 600 Meter langen Abschnitt werden Fahrbahnunebenheiten beseitigt und die Straßenentwässerung verbessert. Die Arbeiten sind von April bis Ende Juli geplant.
Investitionen auch ins ländliche Wegenetz
Neben dem Landesstraßennetz liegt weiterhin ein Schwerpunkt auf der Erschließung des ländlichen Raums. In der Gemeinde Kötschach-Mauthen startet heuer die Generalsanierung des Güterwegs nach Sittmoos. Zudem wird im Lesachtal in der Ortschaft Raut am rund 2,3 Kilometer langen Güterweg weitergebaut, der mehrere Höfe sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen erschließt. In beide Projekte werden jeweils rund 1,3 Millionen Euro investiert, wobei das Agrarreferat des Landes 65 Prozent der Kosten übernimmt.
Umfahrung Tröpolach weiterhin Thema
Auf Anfrage des Gailtal Journals nahm LHStv. Martin Gruber auch zur geplanten Umfahrung in Tröpolach Stellung. Gerade zu Stoßzeiten kommt es dort regelmäßig zu erheblichen Verkehrsstaus, insbesondere in Richtung Nassfeld. Die Umfahrung sei grundsätzlich vorgesehen, erklärte Gruber. Zunächst müssten jedoch Gespräche und Verhandlungen mit den betroffenen Grundeigentümern geführt werden, bevor konkrete Umsetzungsschritte erfolgen können.
Nassfeldstraße bleibt im Fokus
Auch die Nassfeldstraße bleibt ein Thema. Im Vorjahr wurde im Bereich nahe der italienischen Grenze ein Straßenabschnitt samt Gehsteig saniert beziehungsweise neu errichtet. Weitere Abschnitte der Straße gelten weiterhin als sanierungsbedürftig. Laut LHStv. Martin Gruber stehen diese Bereiche grundsätzlich im Fokus zukünftiger Sanierungen, für das heurige Jahr sind jedoch noch keine weiteren Bauarbeiten vorgesehen.
Stimmen aus der Straßenbauabteilung
Der stellvertretende Leiter der Abteilung 9 des Landes, Siegfried Pirker, betonte besonders die laufenden Arbeiten an der B111 in den vergangenen Jahren. „Als zentrale Verkehrsverbindung im Bezirk arbeiten wir beständig an der Instandhaltung und Modernisierung der B111. Sie ist das zentrale Rückgrat der regionalen Wirtschaft, ebenso wichtig für den Tourismus und für tausende Pendler die wichtigste Straße für ihren täglichen Weg zur Arbeit oder zur Ausbildung“, so Pirker.
Christian Zechner, Leiter des zuständigen Straßenbauamts Villach, gab einen Einblick in die tägliche Arbeit der Mitarbeiter des Straßenbauamts. Die laufende Betreuung des Straßennetzes spiele dabei eine zentrale Rolle. „Die Arbeit reicht vom Winterdienst über Mäharbeiten im Sommer bis hin zur laufenden Straßenpflege. Damit wird dafür gesorgt, dass unsere Landesstraßen das ganze Jahr über sicher befahrbar sind“, so Zechner.

26 Millionen Euro seit 2018 investiert
Seit dem Start der von LHStv. Martin Gruber initiierten Straßenbauoffensive im Jahr 2018 wurden bereits rund 26 Millionen Euro in das Landesstraßennetz im Bezirk Hermagor investiert. Weitere sieben Millionen Euro flossen im selben Zeitraum in das Ländliche Wegenetz. „Unsere Straßen und Wege sind die Lebensadern unserer Regionen“, betonte Gruber. „Sie sichern Lebensqualität und sind ein wichtiger Standortfaktor für Wirtschaft, Tourismus und Pendler.“









































