Sichere Wanderung
Auf ihrem gefährlichen Weg zu den Laichgewässern werden viele Amphibien auf den Straßen überfahren. Zwar gibt es in Kärnten seit über 30 Jahren an zahlreichen Straßenabschnitten Schutzmaßnahmen für wandernde Frösche, Kröten und Molche, dennoch bestehen nach wie vor Amphibienwanderstrecken, die bisher ungeschützt oder neu entstanden sind. Eine solche befindet sich an der B111 zwischen Waidegg und Tressdorf, im Bereich des Golfplatzes mit seinen zahlreichen Kleingewässern. Um die Frühjahreswanderung der Amphibien hier zu schützen, könnte künftig die sogenannte Zaun-Kübel-Methode eingesetzt werden: Ein etwa 700 Meter langer Zaun fängt die Tiere nachts in Kübeln, die am Morgen entleert und deren Insassen sicher über die Straße getragen werden. Anschließend können die Amphibien eigenständig zu ihren Laichgewässern weiterwandern.
Freiwillige Helfer gesucht
Für die Betreuung des Amphibienschutzzauns werden freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht, die den Zaun täglich in den Morgenstunden über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen betreuen. Interessierte erhalten eine ausführliche Einschulung und können sich entweder bei der Marktgemeinde Kirchbach oder bei der Arge NATURSCHUTZ anmelden. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch unter 04242/21930, per E-Mail an office@arge-naturschutz.at oder direkt beim Gemeindeamt Kirchbach möglich. Wer früh im Jahr Zeit findet, kann hautnah miterleben, wie wichtig jede Unterstützung für den Schutz der wandernden Amphibien ist.








































